ASFINAG/Land Oberösterreich: Keine neuerliche Prüfung für A 26 Linzer Autobahn erforderlich!

Vorhaben erfüllt auch ohne Nordteil Zielsetzungen und bleibt "hochrangige" Strecke

Linz (OTS) - Anlässlich der heutigen Kritik der Grünen am Planungsprozess der A 26 Linzer Autobahn ("Westring") stellen die ASFINAG und das Land Oberösterreich einmal mehr klar, dass eine neuerliche Prüfung der Strecke nicht erforderlich ist. "Die A 26 -der Linzer Westring - ist bereits bestens geprüft. Ein Neustart der Planungen ist nicht nötig, weil auch ohne Verlängerung der Strecke durch Urfahr Funktion und Ziele die alten bleiben: Verkehrsentlastung und mehr Lebensqualität im Großraum Linz", sagen ASFINAG Vorstand Alois Schedl und der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

Nach Entfall des vormals geplanten Nordabschnittes der A 26 durch Urfahr wurde die Beschreibung des Verlaufs der künftigen Strecke im maßgeblichen Bundestraßengesetz entsprechend geändert (Novelle im Juli 2011). Im Hinblick auf die Bestimmungen des österreichischen SP-V-Gesetzes ("Strategische Prüfung Verkehr") war für diese Verkürzung der A 26 eine neuerliche strategische Prüfung der Strecke nicht erforderlich.

Der Bau des südlichen Abschnitts der A 26 (Knoten Hummelhof A 7 bis zur Anschlussstelle Donau Nord) führt gemeinsam mit der bestehenden A 7 Mühlkreis Autobahn zu einer verbesserten Bündelung und Verteilung des Straßenverkehrs im ganzen Großraum Linz. Auch ohne Nordabschnitt wird die Strecke das bestehende Netz klar vom Verkehr entlasten und kann durch die ASFINAG eigenständig betrieben werden. Darüber hinaus ist die Linzer Autobahn ganz klar weiterhin eine hochrangige Verkehrsverbindung - also im Zuständigkeitsbereich der ASFINAG. Wichtige Ziele des Vorhabens sind die Anbindungs- und Zubringerfunktion zur A7 beim Knoten Hummelhof sowie die Entlastung des niederrangigen Straßennetzes und der A7.

Verkehrsentlastung und mehr Lebensqualität

Die A 26 Linzer Autobahn entlastet die oberösterreichische Landeshauptstadt vom Verkehr und bringt mehr Lebensqualität. Die neue Strecke bringt um acht Prozent weniger Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet. Davon profitieren die Linzerinnen und Linzer - schneller ans Ziel kommen auch die Pendler aus dem westlichen Mühlviertel: ihre Arbeitswege werden kürzer.

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