FPÖ-Mölzer: Spekulationen auch auf regionaler und lokaler Ebene eindämmen

Trotz legitimem Kampf gegen Spekulanten besteht Euro-Krise weiter fort - Zur Lösung braucht es nicht "mehr Europa", sondern Reform der Währungsunion

Wien (OTS/fpd) - Im Zuge seiner Rede anlässlich der heutigen Generaldebatte im Wiener Landtag sprach sich der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, für eine Eindämmung von Spekulationen aus. "Spekulationen müssen nach den Ereignissen in Salzburg und in Wien mit den sogenannten Sale-and-lease-back-Geschäften auch auf regionaler und lokaler Ebene eingeschränkt und bekämpft werden", forderte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass Spekulationen gegen einzelne EU-Staaten und den Euro sowie seltsame Geschäfte von Investmentbanken auf EU-Ebene in die Krise geführt hätten. "Und der legitime Kampf gegen Spekulanten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Euro- und Finanzkrise weiter besteht - sie ist nur vertagt bis nach der deutschen Bundestagswahl. Schließlich konnten trotz Hilfspaketen in Milliardenhöhe die Probleme in Griechenland und in anderen Krisenstaaten nicht gelöst werden", stellte Mölzer fest.

Lösbar sei die gegenwärtige Krise, so der freiheitliche EU-Mandatar, nicht durch "mehr Europa" oder die "Vereinigten Staaten von Europa", sondern durch eine grundlegende Reform der Währungsunion. "Wir brauchen weder eine Bankenunion noch eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone, sondern es muss künftig möglich sein, dass die südeuropäischen Staaten aus dem Euro ausscheiden und zu ihren nationalen Währungen zurückkehren", schloss Mölzer. (Schluss) hn

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