Angst vor Einbruch im Urlaub am stärksten

Sicherheitsmaßnahmen für 83 Prozent der Wohnungssuchenden wichtig

Wien (OTS/IMMOBILIEN.NET) - Die Ferienzeit steht vor der Tür und viele Österreicher freuen sich schon auf ihren bevorstehenden Urlaub. Häufig kommt es jedoch nach der Rückkehr in die eigenen vier Wände zu einer bösen Überraschung. Vor allem in der Ferienzeit, wenn viele Häuser und Wohnungen leer stehen, steigt die Zahl der Einbrüche. Dies spiegelt sich auch im Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wieder. Eine aktuelle Studie von IMMOBILIEN.NET zeigt, dass 77 Prozent aller Wohnungssuchenden aktuell, Einbruch als größtes Sicherheitsproblem bei Immobilien sehen. An zweiter Stelle folgt die Angst vor Wohnungsbrand mit 52 Prozent, gefolgt von Sturmschäden mit 38 Prozent. Dementsprechend hoch ist auch der Wunsch nach Sicherheit für die eigenen vier Wände. 83 Prozent aller Befragten geben an, dass bestehende Sicherheitsmaßnahmen für sie bei der Wahl einer Immobilie wichtig sind.

Sicherheitstür ist erste Wahl

Gerade im Urlaub setzen die Österreicher auf ihre Mitmenschen. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass Freunde oder Familienmitglieder sich um ihr Haus oder ihre Wohnung während der eigenen Abwesenheit kümmern oder zumindest den Briefkasten entleeren. Generell überlegen aber aktuell knapp drei Viertel der Umfrageteilnehmer, Vorkehrungen zum Schutz ihrer eigenen vier Wände zu treffen. Die beliebteste Maßnahme ist dabei die Sicherheitstür mit 71 Prozent. An zweiter Stelle folgt die Anschaffung einer Alarmanlage mit 52 Prozent vor zusätzlichen Türschlössern mit 41 Prozent. Sieht man sich die Umfrage etwas genauer an, zeigen sich Unterschiede bei der Wahl der Sicherheitsmaßnahmen unter den Geschlechtern. "Männer zeigen eine stärkere Tendenz zu technischen Schutzoptionen. Bewegungsmeldern etwa werden von ihnen doppelt so oft genannt wie von Frauen. Auch bei Alarmanlagen gibt es eine deutlich höhere Zustimmung auf männlicher Seite. Frauen hingegen zeigen eine weitaus höhere Präferenz für (Wach-)Hunde und für Safes. Der persönliche Schutz und die Sicherheit von Wertsachen wie Schmuck mit traditionellen, bewährten Mitteln steht bei Frauen mehr im Vordergrund als Technik", erklärt Andreas Besenböck, Pressesprecher von IMMOBILIEN.NET die unterschiedlichen Vorlieben.

93 Prozent bereit für Sicherheitsmaßnahmen Geld auszugeben

Fragt man die Österreicherinnen und Österreicher danach, was ein mehr an Sicherheit für die eigene Immobilie kosten darf, zeigt sich eine deutliche Bereitschaft zur Investition. Knapp ein Drittel der Befragten können sich vorstellen, bis zu 1.000 Euro für Sicherheitsmaßnahmen auszugeben, 23 Prozent sogar bis zu 2.000 Euro. Ausgaben bis zu 5.000 Euro für Alarmanlagen oder Sicherheitstüren können sich immerhin noch 15 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen, darüber hinaus nur noch 3 Prozent. Dagegen ziehen 22 Prozent aber schon bei 500 Euro die Grenze. Erstaunlich niedrig, nämlich 7 Prozent, ist die Anzahl derer, die kein Geld für Schutzmaßnahmen für die eigenen vier Wände aufbringen wollen.

Ein Fünftel aller Befragten kann sich sogar vorstellen aus Sicherheitsgründen umzuziehen. Davon sind 43 Prozent bereit bis zu 10 Prozent an Mehrkosten gegenüber einer Standardimmobilie zu bezahlen. 17 Prozent würden sogar bis zu 20 Prozent mehr für eine sicherere Wohnung oder ein sichereres Haus ausgeben. Kosten über 20 Prozent oberhalb eines durchschnittlichen Wohnobjekts können und wollen nur 10 Prozent tragen. 29 Prozent der Umzugswilligen können sich eine Übersiedlung vorstellen, wollen aber keine Mehrkosten dafür in Kauf nehmen.

Quelle: Online-Befragung unter Wohnraumsuchenden auf www.immobilien.net 09.06. - 23.06.2013, N= 324.

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