Schulterschluss im gemeinnützigen Wohnbau

Rheintalkonferenz beschließt verstärkte Zusammenarbeit - LSth. Rüdisser: "Wollen mehr in die Breite gehen"

Hohenems (OTS/VLK) - Auf der 11. Rheintalkonferenz gestern, Mittwoch (26. Juni) im Hohenemser Löwensaal haben das Land Vorarlberg und die 29 Rheintalgemeinden beschlossen, den gemeinnützigen Wohnbau in Zukunft regional abzustimmen.

Ausgangspunkt dieser Vereinbarung ist eine Analyse von Vision Rheintal, die ergeben hat, dass die gemeinnützigen Wohnungen im Großraum Rheintal sehr unterschiedlich auf die einzelnen Gemeinden verteilt sind. Bregenz und Lochau liegen an der Spitze, andere größere Gemeinden folgen, während es in diversen kleineren Gemeinden wenig oder noch gar keinen gemeinnützigen Wohnbau gibt. "Wir wollen in Zukunft mehr in die Breite gehen," erklärte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser: "Junge Familien, die leistbaren Wohnraum suchen, sollten nicht gezwungen sein wegzuziehen, weil es in ihrer Gemeinde kein solches Angebot gibt." Landesweit planen zurzeit elf Gemeinden, in denen es bisher keinen gemeinnützigen Wohnbau gab, für 2013 und 2014 ihre ersten Anlagen.

Konzept zur großräumigen Verteilung

"Dass die Gemeinden einer so großen Region wie dem Rheintal an einem Strang ziehen, um den steigenden Bedarf an leistbaren Wohnungen zu decken, ist ein ganz wesentlicher Schritt," freute sich Harald Köhlmeier, Bürgermeister von Hard und Chef des Vorarlberger Gemeindeverbandes, "denn eine gute Verteilung setzt einen regionalen Blick und eine regionale Zusammenarbeit voraus."

Die Vereinbarung, die von Vision Rheintal ausgearbeitet und auf der 11. Rheintalkonferenz beschlossen wurde, umfasst insgesamt sieben Punkte. Unter anderem ist geplant, den mittel- bis langfristigen Bedarf an gemeinnützigen Wohnungen im Rheintal zu untersuchen und darauf basierend ein Konzept zur großräumigen Verteilung der Wohnungen zu erstellen.

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