Wr. Rechnungsabschluss 2012 - SP-Duzdar: "Die Seestadt Aspern ist ein Beweis für visionäre Stadtentwicklung!"

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir arbeiten am Stadtentwicklungsplan (STEP) um für unsere wachsende Stadt die richtigen Weichen zu stellen und die richtigen Antworten auf Veränderungen zu geben, denn Wien wächst pro Jahr um 20.000 Personen", stellte die SP-Gemeinderätin Muna Duzdar im Zuge der Rechnungsabschluss-Debatte im Wiener Gemeinderat fest. Der Grund für die zunehmende Urbanisierung sei die Tatsache, dass sich die Menschen in Städten besser entfalten könnten und beispielsweise einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt hätten.

Der rasante Bevölkerungsanstieg sei eine besondere Herausforderung und es sei die Aufgabe der Politik hier gestalterisch einzugreifen und eine gezielte Stadtentwicklung zu forcieren: "Unser Ziel ist es die hohe Lebensqualität in dieser Stadt zu erhalten: Dafür müssen wir neuen Wohnraum schaffen, verdichten und den öffentlichen Verkehr ausbauen", unterstrich die SP-Gemeinderätin. In Städten wo eine gezielte Stadtentwicklung fehle, wie etwa in Brüssel oder Paris, seien soziale Probleme vorprogrammiert, da den Menschen die notwendige soziale Infrastruktur fehle.

In Wien komme es zu einer erkennbaren Umsiedelung von den innerstädtischen in die großen Bezirke wie etwa die Donaustadt. Die Stadt habe diese Dynamik erkannt und mit der Seestadt Aspern das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas ins Leben gerufen: "Die Seestadt ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie Stadtentwicklung passieren sollte. Hier wird nicht nur neuer Wohnraum, sondern gleichzeitig auch soziale Strukturen geschaffen und der öffentliche Verkehr ausgebaut und das alles noch bevor die ersten BewohnerInnen dort ihre Wohnungen beziehen", unterstrich die SP-Gemeinderätin. So gebe es bereits seit 2012 das Technologiezentrum Aspern und mit Oktober 2013 werde der neue Stadtteil durch die Verlängerung der U-Bahn auch öffentlich erschlossen.

Bis 2015 werde schließlich auch der Bildungscampus mit einem Kindergarten, einer Ganztagsschule und einem sonderpädagogischen Zentrum fertig gestellt. "Die Seestadt ist der Beweis für eine visionäre Stadtentwicklung", schloss die SP-Gemeinderätin.

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