Aubauer: Gute Nachrichten aus dem Parlament - Verbesserungen im Pflegebereich kommen!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit guten Nachrichten wartet ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer aus der heutigen Sitzung des Sozialausschusses auf: "Heute werden im Sozialausschuss weitreichende Verbesserungen im Bereich der Pflege beschlossen. Die Pflege in Österreich ist für die nächsten Jahre gesichert!"

Als Seniorenvertreterin wisse sie, dass sich viele ältere Menschen fragen: "Werde ich mir meine Pflege in Zukunft auch leisten können?" Aubauer dazu: "Diese Sorgen können wir jetzt zerstreuen: Denn für die nächsten Jahre ist die Pflege in Österreich gesichert. Darüber hinaus werden mit Pflegekarenz und Pflegeteilzeit ab 2014 entscheidende Verbesserungen für pflegende Angehörige eingeführt", freut sich Aubauer, dass sich das Engagement im Seniorenbund, in den Ländern, auf Bundesebene und im Parlament gelohnt hat.

Der im Jahr 2011 eingerichtete Pflegefonds wird um weitere zwei Jahre bis Ende 2016 verlängert. Die Mittel werden deutlich aufgestockt. Damit gibt es mehr Geld für Case- und Caremanagement, für innovative Projekte und für qualitätssichernde Maßnahmen, führte Aubauer an. Konkret wird der Bund im Jahr 2015 den Pflegefonds mit 300 Millionen Euro speisen, 2016 mit 350 Millionen. Damit werden mobile, stationäre und teilstationäre Dienste weiter ausgebaut.

Erstmals werden auch mobile Hospizdienste förder- und verrechenbar, ergänzte Aubauer. "Das ist eine wichtige Verbesserung."

Große Verbesserungen bringen für Aubauer auch die Pflegekarenz und die Pflegeteilzeit: "Wir wollen das Ziel erreichen, dass die Betreuung von Angehörigen erleichtert wird - etwa wenn unerwartet Betreuung notwendig wird." Pflegekarenz soll von einem bis zu drei Monate möglich sein (Zustimmung des Arbeitgebers erforderlich). Für die Zeit der Karenz ist ein einkommensabhängiges Karenzgeld (in der Höhe des Arbeitslosengeldes, maximal 1.400 Euro) vorgesehen, plus eventueller Kinderzuschläge. Die Beiträge für Kranken- und Pensionsversicherung zahlt der Staat. Bei der Pflegeteilzeit kann die Arbeitszeit auf bis zu zehn Stunden reduziert werden. "Personen, die eine Familienhospizkarenz in Anspruch nehmen oder ihre Arbeitszeit zur Begleitung sterbender Angehöriger reduziert haben, erhalten künftig einen Rechtsanspruch auf Geldleistung. "Eine große Hilfe für pflegende Angehörige! Damit sollen Familie und Beruf leichter vereinbar werden", ist Aubauer zufrieden.
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