Kaske zu "Bildung auf einen Blick": Zugang zu Hochschulen muss leichter werden

Hohe Abschlussquote bei weiterführender Bildung und Ausbildung muss Fortsetzung auf Hochschulebene finden

Wien (OTS/AK) - Als positiv wertet AK Präsident Rudi Kaske, dass im aktuellen OECD-Vergleich Österreich einen ausgesprochen niedrigen Anteil von Jugendlichen hat, die weder in Ausbildung noch in Beschäftigung sind: "Das ist ein Erfolg der von uns erreichten Ausbildungsgarantie und auch des mittlerweile erprobten Jugendcoachings." Mit der Chance auf Bildung dürfe es aber nach einem Lehrabschluss oder einer berufsbildenden Schule nicht aus sein. "Der Zugang zu den Hochschulen muss leichter werden", sagt Kaske, "insbesondere für Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung."

Konkret fordert die Arbeiterkammer, dass für den Zugang zu den Hochschulen bereits erworbenes fachliches Wissen anerkannt wird. Kaske: "Das ist zwar längst möglich, wird an den Universitäten aber wesentlich seltener umgesetzt als an den Fachhochschulen."

Weiter ausgebaut werden müssen die Studienbeihilfen für Studierende. Laut OECD-Vergleich bekommt in Österreich "lediglich eine Minderheit" Stipendium. Kaske: "Das ist nicht akzeptabel. Mehr junge Leute müssen studieren können."

Notwendig ist auch der beschleunigte Ausbau der Fachhochschulen, an denen schon jetzt der Anteil von Kindern von ArbeiterInnen und der Anteil von berufstätigen Studierenden höher ist als an den Universitäten.

Besorgniserregend ist für Kaske der niedrige Anteil von Frauen mit Hochschulabschluss an den Vollzeit-Beschäftigten: "Das bestätigt erneut, wie wichtig der rasche weitere Ausbau der Kinderbetreuung in Kindergarten und Schule ist."

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