Becker: Österreichisches Berufsbildungssystem muss in Südeuropa eingeführt werden

EU-Kommission und OECD präsentieren Vergleich der Bildungssysteme - Becker fordert internationale Expertengruppen

Brüssel, 25. Juni 2013 (OTS) "Heute haben wir einen neuen Beweis, dass das Duale Ausbildungssystem in Österreich das beste Rezept gegen Arbeitslosigkeit ist. Deshalb muss es nun so schnell wie möglich in Südeuropa eingeführt werden", so Heinz K. Becker, Bildungssprecher der ÖVP im EU-Parlament. "Die Verknüpfung von schulischer und betrieblicher Berufsbildung im deutschsprachigen Raum verhindert Jugendarbeitslosigkeit bevor sie entsteht", so der EU-Parlamentarier zum heute von der Europäischen Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) präsentierten jährlichen internationalen Vergleich der Bildungssysteme. ****

"Alles deutet auf den direkten Zusammenhang zwischen Berufsbildungssystem und Jugendarbeitslosigkeit hin", so Becker. In dem heute von EU-Kommission und OECD vorgelegten Bericht stehen
auch 21 EU-Länder im direkten Vergleich. Österreich, Deutschland und Luxemburg sind dabei die einzigen EU-Länder, die trotz Wirtschaftskrise seit 2008 sinkende Zahlen bei der Jugendarbeitslosigkeit vorweisen. "Die Erkenntnis, dass Berufsbildung wie in Österreich der wirksamste und nachhaltigste Schutz gegen Arbeitslosigkeit ist, hilft aber genau niemandem, wenn keine Konsequenzen daraus gezogen werden", so Becker. Der ÖVP-Abgeordnete empfiehlt die Einrichtung von internationalen Expertengruppen, die vor Ort als Ratgeber bei der Einführung von Reformen in Ländern wie Spanien, Portugal, Italien und Griechenland zur Seite stehen sollen. "Solche Reformen wirken nicht von heut auf morgen. Deshalb ist es umso wichtiger, schnell zu beginnen", so Becker.

"Neben dem Erfolg des dualen Ausbildungssystems, bescheinigt
der OECD-Bericht Österreich besondere Erfolge bei der Umsetzung der Jugendgarantie in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Arbeitsmarktservice. Außerdem hat Österreich das EU-Ziel zur Senkung der Schulabbrecherquote auf 10 Prozent bereits unterschritten und liegt somit erfreulicherweise weit unterm EU-Durchschnitt", so Becker abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288,
heinzk.becker@ep.europa.eu
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297,
anna.meusburger@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002