SP-Deutsch: Wiener FPÖ-Führung macht Kritikerin mundtot!

Parteiausschluss von Jell-Wiesinger zeigt, dass der FPÖ an Mitbestimmung nichts liegt

Wien (OTS/SPW) - "Der schäbige Umgang mit der ehemals blauen Mandatarin aus Liesing, Bezirksvorsteherstellvertreterin Gabriele Jell-Wiesinger, zeigt einmal mehr, wie unerbittlich die FPÖ-Führung gegen kritische Stimmen in den eigenen Reigen vorgeht: Wurde zunächst mitgeteilt, die Mobbingvorwürfe gegen ihre Person zu klären, folgte schon 24 Stunden später der Parteiausschluss. Das autoritäre Selbstverständnis der Strache-Gudenus-Truppe lässt einfach keinerlei Widerspruch zu! Dissens wird sofort mundtot gemacht. Ausgerechnet jene Partei, die immer gerne vollmundig von Mitbestimmung redet, hat damit intern überhaupt nichts am Hut. Hätte diese Partei das Sagen, dann würde sie auch so mit der Bevölkerung umgehen!", kritisierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Dienstag scharf.****

Seitdem die Burschenschaften in der Wiener FPÖ am Ruder sind, sei der Ton dort rauer geworden. "Es stellt sich die Frage, wie viele andere FPÖ-Mandatare noch die Konsequenzen ziehen werden. Eines ist zumindest klar: Nach den Wahlniederlagen in Kärnten und Niederösterreich, der Causa Meschar und den Ermittlungen in Sachen Telekom stehen Strache und Gudenus auch innerparteilich vor einem Scherbenhaufen. Dass jetzt die Zügel noch schärfer angezogen werden, ist nur ein Signal dafür, in welchem angeschlagenem Zustand sich die FPÖ befindet!", so Deutsch abschließend. (Schluss) tr

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002