FP-Jung zu Türken-Demo: Grüne in Erklärungsnotstand

SPÖ in voller Deckung

Wien (OTS/fpd) - Im Zuge der Integrationsdebatte im Gemeinderat wurde auch die Erdogan-Demo mit ihrer Signalwirkung auf die türkischen Zuwanderer angesprochen. Der Sprecher der Grünen Akilic tat sich mit seiner Positionierung, besonders in Anbetracht der bekannten Aussagen des Bundesratsmandatars Dönmez schwer, eine schlüssige Position zu vertreten. Auf einen - ihm offenbar unbekannten - Leserbrief desselben angesprochen, (Auszug: "... Ich persönlich erkenne eine äußerst bedenkliche Entwicklung in unserer Gesellschaft: Unter dem Deckmantel der Integration ... werden Vereine ... aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern ... gegründet. Diese tragen jedoch meiner Wahrnehmung nach ... eher zu einem Auseinanderdriften der Gesellschaft bei als zu einem Zusammenrücken"), hatte er sichtlich Erklärungsnotstand, berichtet heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung.

"Die Dönmez-Aussage bestätigt genau unsere Kritik der gezielten, aber in ihrem Erfolg nie überprüften Vereinsförderungen der SPÖ. Deutschkurse werden vorgeschoben, Funktionäre mit Gehältern geködert und gesellschafts- und kulturverändernde Politik gemacht", kritisiert Jung.

Als vor allem problematisch, ja gefährlich bezeichnet Jung aber, dass nun ethnische und religiöse Konflikte aus den Heimatländern der Migranten nach Österreich getragen werden.

"Wir haben schon früh davor gewarnt und wurden dafür gescholten. Noch waren diese Demos relativ friedlich. Sie geben aber den Radikalen Auftrieb. Wenn das BVT jetzt von 20 aus Österreich stammenden Djihadisten spricht, die bisher in Syrien getötet wurden, so muss man von etwa 150 bis 200 Verwundeten ausgehen. Insgesamt dürften daher zwischen 500 und 1.000 Religionskrieger dort rotierend den Krieg üben. Eine gewaltige Bedrohung für Österreich, die sich durch die vielen stillen Handlanger und Sympathisanten noch verschärft. Und die Regierung versucht, das unter der Decke zu halten. Ruhe ist erste Bürgerpflicht. Aufwachen werden wir, wenn es kracht wie etwa in Schweden, England, Frankreich oder Deutschland", warnt Jung abschließend. (Schluss) hn

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