Bundeskanzler Faymann: Wir unternehmen alles, um Beschäftigung zu sichern

Regierung einigt sich auf Konjunkturpaket von mehr als 1,5 Milliarden Euro

Wien (OTS) - "Die Regierung hat sich auf ein Konjunkturpaket für drei Jahre im Ausmaß von über 1,5 Milliarden Euro geeinigt", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. "Wir werden alle Möglichkeiten des Staates nutzen, um auf die Insolvenz der Alpine rasch zu reagieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen."

"In einem Land wie Österreich, dass stolz ist auf seine hohe Beschäftigung und Wirtschaftsleistung - wir sind beim BIP pro Kopf vom fünften auf den zweiten Platz in der EU vorgerückt -, machen wir klar, dass wir rasch Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur setzen und das Problem nicht auf die lange Bank schieben", betonte Faymann.

Aus Rücklagen des Familienlastenausgleichsfonds, der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) oder des ERP-Fonds sowie mit zusätzlichen Einnahmen wie den Erträgen aus der Frequenzversteigerung soll in den kommenden Jahren in den Wohnbau, den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, die Pflege, die Tunnelsicherheit, die thermische Sanierung und den Hochwasserschutz investiert werden. "Mit zusätzlich 276 Millionen Euro Förderung für den Wohnbau können wir 14.000 zusätzliche Wohnungen schaffen. Unser Ziel ist freilich ein kontinuierliches Wohnbauprogramm", so der Bundeskanzler. "Die Mittel für Wohnungsneubau oder thermische Sanierung bringen konkrete Baumaßnahmen und fördern ein investitionsfreundliches Klima."

"Das nun geschnürte Paket zeigt, dass der Staat sich in einer schwierigen Situation nicht zurückzieht, sondern dass wir alles unternehmen, um die Beschäftigung zu sichern. Denn Arbeitslosigkeit ist nicht nur für den einzelnen Menschen eine Katastrophe, sondern auch verheerend für das Budget. Mit dem Einsatz von 1,5 Milliarden Euro zur Ankurbelung der Konjunktur können wir laut Wirtschaftsforschern rund 60.000 Arbeitsplätze in Österreich sichern", so Faymann. "Wir hoffen, dass damit in Zukunft die Wirtschaft wieder stärker wächst und dadurch auch mehr Mittel ins Budget fließen."

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