bOJA beim Polylog "Von der Schule in den Beruf" des ESF (Europäischer Sozialfonds)

Aktive Investitionen in Jugendliche bereits vor Berufseintritt wichtig

Wien (OTS) - Das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) hat gestern anlässlich einer Veranstaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit dem Titel "Von der Schule in den Beruf" auf die Rolle der Offenen Jugendarbeit bereits vor dem Übergang von der Schule in den Beruf hingewiesen. "Die niederschwelligen Angebote der Offenen Jugendarbeit können für den Übergang Schule/Beruf Unterstützung und Vorbild sein. Jugendliche können in ihrer Entwicklung dahingehend gefördert werden, dass sie diese Freiräume bewusst nützen und ihre Interessen und Fähigkeiten sinnvoll einbringen", sagte Werner Prinzjakowitsch, Vorstands-Mitglied von bOJA.

Jugendliche gezielt ansprechen

bOJA wies auch zum wiederholten Mal auf die Gefahren hin, die durch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit hervorgerufen werden. "Europäische Vernetzung und das Ernstnehmen der Anliegen der Jugendlichen ist ein Teil des Erfolgsrezeptes in Österreich, das -derzeit - die zweitniedrigste Quote aufweist. Es ist daher auch weiterhin wichtig, aktiv in Programme zu investieren und Jugendliche gezielt in ihren Sozialisierungsräumen - beispielsweise in Jugendzentren, -treffs und durch die mobile Jugendarbeit -anzusprechen", sagt Werner Prinzjakowitsch. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf den von bOJA ausgerufenen "Tag der Offenen Jugendarbeit" am 28.6. hin, wo österreichweit die Angebote, die thematische Vielfalt sowie die Originalität der Offenen Jugendarbeit präsentiert werden.

Zahlreiche TeilnehmerInnen am Polylog des ESF

Weitere SprecherInnen waren Anita Platzer (Dachverband Österr. Produktionsschulen), Bernadette Allinger (FORBA), Margarete Bican (Verein Sprungbrett), Bernhard Heinzlmaier (Institut für Jugendkultur-forschung), Eva Krennbauer (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds WAFF) und die DiskutantInnen Christian Operschall (BMASK), Edith Kugi-Mazza (AK Wien), Gerhard Krötzl (bm:ukk), Julia Enzelsberger (Industriellenvereinigung), Petra Draxl (AMS Wien) und Mario Jursitzky (Bundessozialamt Wien), und Laura Schoch (Bundesjugendvertretung).

Über bOJA

bOJA - Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit dient als Plattform für Wissens- und Informationsaustausch und vernetzt Menschen, Ideen, Projekte, Einrichtungen - national und international. bOJA unterstützt das Erwachsen werden für Jugendliche in Österreich, indem es mit seinen Partnern im Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit (soziale Einrichtungen, Wirtschaft, Verwaltung, Bildungswesen, etc.) zusammenarbeitet und als Sprachrohr und Interessensvertretung für die Bedürfnisse von Jugendlichen aus der Offenen Jugendarbeit agiert. bOJA hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Qualitätsstandards in der Offenen Jugendarbeit voranzutreiben und das Bewusstsein für die Bedeutung von Offener Jugendarbeit zu heben. Geschäftsführerin von bOJA ist Mag.a Sabine Liebentritt. bOJA wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.

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