Musiol zu Kinderbetreuung: Erst Konjunkturdaten und anstehende Wahl bewegen Regierung zum Ausbau

Erst schlechte Arbeitsmarktdaten lassen Regierung handeln

Wien (OTS) - Im "Schneckentempo" ging in der letzten Legislaturperiode der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze voran. Für Daniela Musiol, Familiensprecherin der Grünen, ist deshalb der Zuschuss von 50 Millionen Euro für den Ausbau von Kindergarten- und Krippenplätzen, den heute Frauenministerin Heinisch-Hosek angekündigt hat, etwas sonderbar: "Müssen erst Baufirmen pleite gehen, damit der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen rascher voran geht? Krippen- und Kindergartenplätze für alle die sie brauchen, sind seit Jahren überfällig. Aber offenbar braucht die Regierung eine anstehende Wahl und schlechte Konjunkturdaten, um das zu begreifen", sagt Musiol.

Musiol merkt außerdem an, dass die SPÖ 2009 ein Familienpaket mitbeschlossen hat, dass nur besserverdienenden Familien mit Absetzbeträgen unter die Arme greift. Seither fehlte das Geld für den raschen Ausbau, der nun offenbar kurz vor der Wahl in Form eines Wahlzuckerls an Tempo gewinnen soll. "Wir Grüne fordern Kinderbetreuungsplätze für alle die sie benötigen und eine zügige Verbesserung der Qualität."

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