RFJ-Liebig: Cyber Crime führt häufig zu realen Übergriffen - RFJ fordert lebenslänglich für Vergewaltiger!

Netznutzungskompetenz ist gerade bei Kindern und Jugendlichen erschreckend schwach entwickelt!

Wien, 25-06-2013 (OTS/Wien) - Ein Nachhilfelehrer hat das Autoritätsverhältnis zu seiner Schülerin schamlos ausgenützt, seinem pädophilen Trieb freien Lauf gelassen und eine Elfjährige über Monate hin mehrmals vergewaltigt und sexuell schwer missbraucht. Dieses Kind war jedoch nicht das einzige Opfer, eine weitere Schülerin konnte bereits ausgeforscht werden. Offenbar hat der Triebtäter über Internetforen und Chats Kontakt zu seinen Opfern aufgenommen.

Der RFJ-Wien fordert in diesem Zusammenhang im Zuge der Ausbildungswege unserer Kinder auch auf die Kompetenz der Nutzung der neuen Medien verstärkt einzugehen. Die technische Entwicklung geht hier weit schneller voran, als das Erlernen der kompetenten Nutzung und der Eigenverantwortung in diesen schnelllebigen Medien, so heute die stv. Obfrau des RFJ-Wien, Tanja Liebig in einer Stellungnahme.

Aber auch die Eltern dürfen nicht aus der Verantwortung entlassen werden und haben die Pflicht die Internetaktivitäten ihrer Kinder bestmöglich zu überwachen um sie vor Übergriffen - und seien diese auch nur virtuell - zu schützen. Auch hier, so Liebig, könne man sich die neuen technischen Errungenschaften zu Nutze machen und mittels Filterprogrammen schädliche Internetseiten von Haus aus sperren.

Anstatt irgendwelche Kochkurse für Migranten zu finanzieren, Millionen von Steuergeldern für dubiose Vereine als Subventionen beim Fenster hinaus zu werfen, wäre die Stadt Wien gut beraten, diese Gelder in nachhaltige Präventionsmaßnahmen zum Schutze unserer Kinder zu investieren. Aber auch das Justizministerium - namentlich Justizministerin Beatrix Karl - ist dringlich aufgefordert dem Bereich des Cyber Crime weit größere Bedeutung beizumessen. Im konkreten Fall des Nachhilfelehrers zeige sich zudem, daß die Forderung nach Strafverschärfung gar nicht laut und deutlich genug artikuliert werden könne. Lebenslang für Vergewaltigung ist das Gebot der Stunde, so RFJ-Tanja Liebig abschließend. (Schluß)

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