FPK-LPO Ragger: Holzbauweise als große Chance für Kärntner Bauwirtschaft

Konjunkturanschub auf ökologischer und nachhaltiger Basis

Klagenfurt (OTS) - Der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger sieht jetzt die große Chance, die Holzbauweise im Kärntner Wohnbau weiter zu forcieren. "Es ist das Gebot der Stunde, die Holzbaurichtlinien, welche gemeinsam mit Experten dieser Branche wie unter anderem proHolz entwickelt wurde, umzusetzen. In Zeiten, in welchen die Bauwirtschaft in Kärnten unter noch nie da gewesenen Umsatzeinbußen zu leiden hat, kann der Holzbau den entscheidenden Konjunkturanschub für die Kärntner Bauwirtschaft darstellen - und dies auf einer ökologisch nachhaltigen Basis", betont Ragger.

Kärnten liegt beim Waldreichtum an zweiter Stelle und verfügt auch über die notwendigen Experten mit erforderlichem Spezialwissen. "Damit kann die Effizienz im Kärntner Holzbau durch Verringerung des Logistikaufwands nochmals gesteigert, und somit die Wettbewerbsfähigkeit für den Kärntner Holzbau erhöht werden", so Ragger. Bereits im Vorjahr hat der freiheitliche Landesrat mit der Auflage, bis zu 30 Prozent im mehrgeschossigen Wohnbau in Holzbauweise zu errichten, einen ersten wichtigen Schritt in die Zukunft gewiesen. "Diese positive Entwicklung gilt es nun zum Wohle der regionalen Bauwirtschaft und unserer wertvollen und einzigartigen Umwelt zuliebe fortzuführen", unterstreicht Ragger.

Die neuen Kärntner Bauvorschriften sind letzten Herbst in Kraft getreten. Mit der Übernahme der OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) Richtlinien kommt es zu einer wesentlichen Erleichterung für den Holzbau in Kärnten hinsichtlich der Brandschutzmaßnahmen. Insbesondere wird die konstruktive Verwendung von Holz für Gebäude mit bis zu vier oberirdischenGeschossen ermöglicht, was in verschiedenen Bundesländern bisher noch nicht der Fall ist. "Im Einzelfall werden sogar fünf und sechs Geschosse in Holzbauweise möglich sein. Erleichterungen ergeben sich sowohl im Einfamilienhausbau als auch im Reihenhauswohnbau", zeigt sich Ragger erfreut. Auch der neue Aussichtsturm am Pyramidenkogel sei ein Musterbeispiel moderner Holzarchitektur.

Durch diese Veränderung im Kärntner Baurecht erwarte sich Ragger, dass der Holzbau in Kärnten stärker ausgebaut wird und auch bei Großprojekten zum Einsatz kommt. Bei der Errichtung von Wohnanlagen in Holzbauweise wird die Bauzeit auf der Baustelle erheblich reduziert und eine hohe Witterungsunabhängigkeit erreicht. Die Energiekosten in Holzwohnbauten sind signifikant niedrig und eine hohe Behaglichkeit ist gegeben. Weiters ist Holz ein ressourcenschonender Werkstoff, mit dem eine große CO2-Einsparung erzielt wird.

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