BZÖ-Bucher: Steuern und Verwaltung runter ist das beste Konjunkturprogramm

Konjunkturprogramm positiv - verpufft aber langfristig

Wien (OTS) - "Dass die Regierung längst überfällige - und von ihr im Zuge des Sparpaketes mehrfach verschobene - Projekte, etwa im Straßenbau und im Hochwasserschutz, jetzt im Rahmen eines sogenannten Konjunkturpaketes doch früher umsetzt, ist positiv, hilft jedoch Österreichs Wirtschaft nicht langfristig. Das beste Konjunkturprogramm besteht darin, Steuern zu senken und Verwaltung abzubauen, damit Bürgern und Unternehmern jenes Geld direkt in der Brieftasche bleibt, das sie ansonsten nach dem Durchlaufen von Österreichs teurer Superbürokratie in viel geringerem Ausmaß wieder in Form von selbst bezahlten Almosen zurückerhalten", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher heute in einer Reaktion auf den Ministerrat.

Für den BZÖ-Obmann ist es "noch keine Politik, wie die Regierung das Geld der Steuerzahler ohne langfristigen Plan ausgibt. Selbstverständlich muss um jeden Arbeitsplatz bei der Alpine und bei den Zulieferbetrieben verbissen gekämpft werden, aber ohne Strukturreformen ist die Fortsetzung der dramatischen Pleiteserie in Österreichs Wirtschaft garantiert. Im Übergeben von ungedeckten Schecks sind Faymann und Spindelegger Europaklasse, bei Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessern sollen, spielen SPÖ und ÖVP aber nicht einmal in der Regionalliga. Das BZÖ fordert:
Steuern runter, Verwaltung vereinfachen und damit die Wirtschaft beleben, Arbeitsplätze schaffen und Österreich wieder fit für den internationalen Wettbewerb machen. Wer glaubt, dass Österreich in einer globalisierten Welt mit dem Uraltrezept eines teuren Vollkaskostaates überleben wird, der macht mittelfristig ganz Österreich zur Alpine", so Bucher.

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