FPÖ: Strache lehnt weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei entschieden ab

Brutale Unterdrückungspolitik Erdogans bestätigt freiheitliche Warnungen

Wien (OTS) - Auf völlige Ablehnung von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache stößt der Beschluss der EU-Außenminister, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ab Herbst weiterzuführen.

"Der wie ein orientalischer Despot agierende Ministerpräsident Erdogan hat mit seiner Vorgangsweise allein in den letzten Tagen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Türkei nicht zu Europa gehört", betonte Strache. "Was muss eigentlich noch passieren, damit die Beitrittsverhandlungen endlich endgültig abgebrochen werden?"

Von "Europareife" des kleinasiatischen Staates könne wohl nicht einmal ansatzweise die Rede sein, meinte Strache. Aber die EU-Außenminister würden offenbar in ihrer ganz eigenen virtuellen Welt leben, die mit der Realität nicht das Geringste zu tun habe. Um weiter in ihrem Wolkenkuckucksheim leben zu dürfen, ignoriere die EU auch problemlos, dass Erdogan die Islamisierung seines Landes vorantreibe, die Meinungsfreiheit unterdrücke und ethnische und religiöse Minderheiten wie Kurden und Christen systematisch diskriminiere. "Ist das mit den europäischen Werten vereinbar, von denen so oft die Rede ist?", fragte Strache.

Die FPÖ habe von Anfang an gesagt, dass die Türkei weder geografisch noch kulturell noch ideell zu Europa gehöre, betonte Strache. "Deshalb haben wir die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stets konsequent abgelehnt", so der FPÖ-Chef. "Die jetzige brutale Unterdrückungspolitik Erdogans bestätigt alle unsere Warnungen."

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