Sportminister Gerald Klug setzt sich beim IOC für die Beibehaltung von Ringen im olympischen Programm ein

Ringsport für Klug wesentliche Säule des olympischen Sports

Wien (OTS/BMLVS) - Sportminister Gerald Klug setzt sich für die Beibehaltung des Ringsports im olympischen Programm ein und wandte sich heute mit einem persönlichen Schreiben an IOC-Präsident Jacques Rogge.

"Der Ringsport ist eine der wenigen Disziplinen, die seit der Antike untrennbar mit der Geschichte der Olympischen Spiele verbunden ist. Der Ringsport hat weit über Wettkampfstätten und Sporthallen hinaus die europäische Sportkultur geprägt", sagt Klug in dem Brief.

Die Sportverantwortlichen in Österreich haben Sorge, dass mit dem Ringen "eine wesentliche Säule des olympischen Sports" wegfallen könnte. Natürlich müsse sich der Sport immer weiterentwickeln, die fortlaufende Entwicklung müsse aber "unter Berücksichtigung traditioneller sportlicher Werte" erfolgen, fordert Klug.

Um sich ein persönliches Bild vom Ringsport in Österreich zu machen, besuchte der Sportminister am Montag gemeinsam mit den drei heimischen Ringer-Aushängeschildern Amer Hrustanovic, Florian Marchl und Benedikt Puffer das Nachwuchs-Ringerzentrum des RC Technopool in Wien. Klug: "Wir haben in Österreich sehr erfolgreiche Ringer, professionelle Strukturen und mehrere sehr gut arbeitende Leistungszentren."

Das Projekt des Ringer Club Technopool "Ringen macht Schule" zeige zudem, wie Integration durch Sport im Ringsport gelebt wird. Karl Schlagenhaufen führt mit dem RC Technopool vorrangig Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund über Schulkooperationen zu sportlichen Erfolgen im Ringsport.

"Die Bedeutung des Sports für die Integration und das Miteinander ist nicht zu unterschätzen. Sport vermittelt Werte und bringt die Menschen zusammen. Es ist besonders wichtig, Sport allen, auch den sozial Schwachen, zugänglich zu machen", sagt Klug abschließend und bedankt sich bei Projekt-Initiator Karl Schlagenhaufen für die vorbildhafte Initiative.

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