Neues Volksblatt: "Unmöglich?" von Markus EBERT

Ausgabe vom 24. Juni 2013

Linz (OTS) - Ein Automobilhersteller hatte einmal den Werbeslogan "Nichts ist unmöglich".
Wer vor einem halben Jahr behauptet hat, dass Wolfsegg am Hausruck nach dem Rücktritt des SPÖ-Langzeitbürgermeisters im Amt des Ortschefs einen politischen Farbenwechsel erlebt, erntete eher mitleidiges Lächeln. Seit gestern ist erwiesen: "Nichts ist unmöglich".
Eher mitleidig belächelt wurden auch die ersten Ansagen der ÖVP, bei der Nationalratswahl im Herbst die Nummer 1 werden zu wollen. Mittlerweile sind ein paar Monate vergangen - und ein paar einschneidende Dinge passiert: Die Wehrpflichtvolksbefragung ging gegen das SPÖ-Berufsheer aus; bei der Landtagswahl in Kärnten hielt sich die ÖVP besser als erwartet; in NÖ wurde die Absolute wider die meisten Prognosen gehalten; in Tirol trat der prognostizierte Absturz auf 30 Prozent nicht ein, im Gegenteil, die ÖVP hielt ihre Position; und in Salzburg ist die ÖVP, auch wenn die LT-Wahl Verluste brachte, wieder die Nummer 1. Diese Beispiele zeigen: Es gibt viele Wolfseggs, ebenso wie es die unterschiedlichsten Ursachen für die Wahlergebnisse gibt. Aber eines gilt dennoch ganz allgemein: Nur wer kämpft, kann gewinnen. Wer kämpft signalisiert, dass er für etwas steht, dass er nicht wischi-waschi ist. Nicht beliebig zu sein, Position zu beziehen und diese den Menschen zu erklären, damit es am Ende des Wahltages heißt: Nichts ist unmöglich...

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001