Papst: Heute gibt es mehr Märtyrer als im Urchristentum

Franziskus bei Angelus-Gebet: Auch Nichtchristen, die für die Wahrheit sterben, sind Märtyrer

Vatikanstadt, 23.06.13 (KAP) Papst Franziskus hat der verfolgten Christen in aller Welt gedacht. Auch heute gebe es in vielen Teilen der Welt christliche Märtyrer, sagte der Papst am Sonntag auf dem Petersplatz. Gegenwärtig sei die Zahl der Männer und Frauen, die wegen ihres Glaubens getötet würden, sogar höher als in den ersten Jahrhunderten des Christentums. Zugleich hob Franziskus hervor, dass auch Nichtchristen, die für die Wahrheit sterben, Märtyrer seien. Christus habe gesagt, "ich bin die Wahrheit", so Franziskus. Wer für die Wahrheit eintrete, diene daher auch Christus.

Das Martyrium sei der Extremfall eines Lebens, das für Christus hingegeben werde, erklärte der Papst. Es gebe jedoch auch ein "tägliches Martyrium", das nicht mit dem Tod ende. Als Beispiele nannte er Väter und Mütter, die sich aufopferungsvoll um ihre Familie kümmern, und Jugendliche in der Altenpflege. Auch Priester und Ordensleute, die sich ganz in den Dienst des Gottesreiches stellten, erlebten ein solches tägliches Martyrium.

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