SP-Al-Rawi zu Habbassi-Nominierung: Name alleine noch kein Programm

Überfälliger erster Schritt in die richtige Richtung

Wien (OTS/SPW-K) - "Anscheinend betrachtet die ÖVP ihren ehemaligen Salzburger Landtagskandidaten immer noch als einen "Zuagrassten", obwohl er in Österreich geboren wurde", kommentiert der Wiener SPÖ-Landtags- und Gemeinderatsagbeordnete, Omar Al-Rawi. Anders sei das Beharren auf dem "Integration durch Leistung"-Diktum im Zusammenhang mit der Nationalratsnominierung des gebürtigen Salzburgers nicht zu erklären.

"Ich begrüße natürlich die Nominierung, aber es ist nun endlich Zeit, dass die ÖVP das tut, was Sozialdemokraten und Grüne schon viel länger tun: Ihre politischen VertreterInnen spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider und muslimische VertreterInnen sind in parlamentarischen Gremien - im Nationalrat, Bundesrat, den diversen Landtagen und im Gemeinderat - schon seit zwölf Jahren eine politische Realität. Unsere Vielfalt ist viel größer", betont Al-Rawi weiter. Die Ernennung des JVP-Chef Asdin El Habbassi sei ein trotzdem ein längst überfälliger erster Schritt. Mindestens genauso wichtig sei dabei aber eine Änderung in der Diktion: "Wir stehen für Integration durch Partizipation und Inklusion - und nicht durch Leistung. Gemeint ist dabei die Inklusion aller Schichten der migrantischen Gesellschaft und nicht die Fokussierung alleine auf Leistung. Auch Menschen mit geringem Einkommen leisten sehr viel. Im Fall Habbassis ist der Name alleine aber noch kein Programm", findet Al-Rawi, der lange Zeit auch Integrationbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich war.

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