AKV-Präsident Kukacka begrüßt "Zukunftsforum"

Statt "Nabelschau" Anliegen in der Kirche wieder gemeinsam mehrheitsfähig machen

Wien (OTS) - Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) begrüßt das von Kardinal Christoph Schönborn zum Abschluss der Vollversammlung Bischofskonferenz angekündigte "Zukunftsforum", das ab September 2014 beginnen soll.

"Die AKV wird sich konstruktiv an diesem Diskussionsprozess über das Verhältnis Kirche und Gesellschaft einbringen, zumal dieser - wie Schönborn angekündigt hat - keine "innerkirchliche Nabelschau" bringen soll, sondern sich mit den Herausforderungen und Themen der Zeit und mit den Antworten der Kirche darauf beschäftigen werde", sagte AKV-Präsident Staatsekretär a. D. Mag. Helmut Kukacka.

Dies entspreche auch der grundsätzlichen Auffassung der AKV, denn die regelmäßige Selbstbeschäftigung von Kirchen- und Laienvertretern mit strittigen innerkirchlichen Streitpunkten behindern den Verkündigungsauftrag der Kirche und schaden ihrem Ansehen. Die AKV tritt dafür ein, dass aus pastoralen Gründen der interne Dialog in der Kirche zwar weitergeführt wird, aber mehr die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund gestellt werden."Die bekannten innerkirchlichen Reformpunkte werden kaum in Österreich alleine gelöste werden können, sondern nur dann, wenn sie als Anliegen der Weltkirche erkannt werden und der Weg der Erneuerung gemeinsam mit Papst Franziskus und der Gemeinschaft der Bischöfe gegangen wird", so Kukacka.

Nach Meinung der AKV müsse es im kommenden "Zukunftsforum" darum gehen, die Gesellschaft aus dem Glauben heraus mitzugestalten, die Botschaft des Evangeliums offensiv zu verkünden und die Anliegen und Positionen der Kirche in der Gesellschaft wieder gemeinsam mehrheitsfähig zu machen. Es sollte auch deutlich gegen die schleichende Diskriminierung der Christen und ihrer Anliegen in der Gesellschaft aufgetreten werden.

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Michael Burda
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