Eine mörderische Freundschaft verbindet die "Blutsschwestern" (AT) Weisz, Bodenbender, Malovcic, Waldstätten und Krebitz

ORF/ZDF-Thriller von Thomas Roth

Wien (OTS) - Eine einsame Jagdhütte, fünf Freundinnen, die ein schreckliches Geheimnis verbindet, eine Leiche und jede Menge Motive sind die Zutaten für den Thriller "Blutsschwestern" (AT), der derzeit in Alpl bei Krieglach und Graz unter der Regie von Thomas Roth mit einem Staraufgebot an Schauspielerinnen und Schauspielern gedreht wird. Was als harmloser Ausflug beginnt, endet jedoch in einem Horrortrip. Fünf Freundinnen, die einander fremder nicht sein könnten. Als dann noch eine der Frauen verschwindet und schließlich tot gefunden wird, steht plötzlich jede als potenzielle Mörderin da. Jede hat ein Motiv und jede verdächtigt jede. In den Hauptrollen spielen die Publikumslieblinge Franziska Weisz ("Janus" -voraussichtlich ab Herbst in ORF eins), Silke Bodenbender, Nora von Waldstätten, Edita Malovcic und Nicolette Krebitz. Das Drehbuch verfasste Agnes Pluch nach Motiven des Romans "Warten auf Poirot" von Nora Miedler. Neben dem weiblichen Hauptcast spielen in weiteren Rollen Christopher Schärf, Raimund Wallisch, Harald Krassnitzer, Michael Fuith, Gerhard Liebman u. v. m. Gedreht wird noch bis Ende Juni.

"Wir haben viele Nachtdrehs und es ist es schon unheimlich in den Wäldern."

"Die Geschichte ist ein bisschen dramatisch aber vor allem interessant, weil es um diese fünf Frauen geht, die sich von Kindheit an kennen und miteinander groß geworden sind. Es ist schon eine Art familiäres Verhältnis, in dem man zum Beispiel Fehler des Anderen hinnimmt und auch nicht mehr in Frage stellt. Doch genau das kann zu Problemen führen, wenn etwas brodelt und wieder an die Oberfläche kommt und dann wieder absinkt. Das ist sehr interessant und spannend", verrät Edita Malovcic über die Geschichte. Und besonders der Dreh in der engen Hütte hilft der Rolle, wie Silke Bodenbender meint: "Wir haben bisher viel in der Hütte gedreht, in der es sehr eng ist. Dadurch kann man gut in die Rolle hineinschlüpfen. Außerdem haben wir viele Nachtdrehs und es ist schon auch unheimlich in den Wäldern - das hilft einen natürlich sich in diese Rolle zu versetzen." Und Franziska Weisz ergänzt: "Es sind fünf Frauen und natürlich entstehen Spannungen, wenn man fünf Menschen in einen Raum zusammensperrt und einer Extremsituation aussetzt. Und da kann es vorkommen, dass Menschen dann ganz andere Seiten an sich entdecken."

"Die Dreharbeiten sind fast wie ein Schulskikurs."

Über die Dreharbeiten in der Frauenrunde meint Weisz: "Es ist super. Wir haben viel Spaß, verstehen uns wirklich gut. Das ist fast wie ein Schulskikurs." Und auch Nora von Waldstätten ergänzt: "Wir hatten mit viel Regen zu kämpfen, was auch dramaturgisch ein Problem dargestellt hat. Aber es macht so viel Spaß hier zu drehen - mit den Kolleginnen und auch mit Thomas Roth - er ist ein toller Regisseur. Wir haben alle so eine fantastische Zeit."

"Im Herzen und im Magen bin ich eine Steirerin."

"Mein Vater ist Steirer und deswegen bin ich sozusagen Halbsteirerin. Ich bin auch Kernöl süchtig. Das bedeutet im Herzen und im Magen bin ich Steirerin", erzählt Franziska Weisz. Auch die momentane Hitze ist für die österreichische Schauspielerin kein Problem: "Meine Betriebstemperatur liegt bei 20 bis 35 Grad. Da fühle ich mich wohl. Mir ist Kälte ein Grauen, Hitze macht mir nichts. Aber unsere Makeup-Frauen sind arm, sie müssen uns immer abtupfen und wir dürfen nicht zu viel Sonnenbräune abbekommen, wegen den Anschlüssen, aber ich liebe es. Für mich kann es gar nicht heiß genug sein."

Mehr zum Inhalt

Charly (Silke Bodenbender) ist frisch verliebt auf dem Weg zu Marc (Christopher Schärf) nach Graz. Sie möchte mit ihrem Jugendschwarm, den sie zufällig in Hamburg wieder getroffen hat, zwei Tage alleine verbringen. Doch es kommt anders: Am Bahnhof warten bereits ihre alten Schulfreundinnen Rita (Nicolette Krebitz), Ingrid (Nora von Waldstetten) und Sonja (Franziska Weisz) auf sie, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Und da auch heute noch alle nach Ritas Pfeife tanzen müssen, lassen sich Charly und die anderen beiden überreden, zum Jagdhaus zu fahren, das einsam und von dichtem Wald umgeben auf einer Anhöhe liegt. Charly hat keine guten Erinnerungen an dort verbrachte Kindheitstage: Ihre ehemalige Clique verbindet ein schreckliches Erlebnis.

Kaum ist auch Manu (Edita Malovcic) nachgekommen, verkündet Rita die frohe Botschaft: Sie und Marc sind wieder zusammen und werden bald heiraten. Charly glaubt ihr kein Wort. Völlig vor den Kopf gestoßen, will sie so schnell wie möglich weg. Aber da schlägt das Wetter um, im Haus fällt der Strom aus und ehe die fünf Frauen merken, dass eine von ihnen fehlt, ist es bereits zu spät: Rita liegt tot auf dem Fußboden im Badezimmer.

"Blutsschwestern" (AT) ist eine Produktion der Lotus-Film GmbH, in Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

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