Schagerl: Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für Blaulichtorganisationen

Einsatzkräften und Freiwilligen gebühren einmal mehr Dank und Anerkennung

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Gerade in Zeiten der jüngsten Hochwasserkatastrophe mit den verheerenden Auswirkungen wird uns einmal mehr vor Augen geführt, welche wichtige Stütze das Engagement der Blaulichtorganisationen für das Land NÖ darstellt. Die Vielfalt der Bereiche, in denen Freiwilligenarbeit geleistet wird, spiegelt die große Bedeutung dieser Tätigkeit wider. Österreich zählt zu den Europameistern beim ehrenamtlichen Engagement. Mehr als 3 Millionen Menschen bzw. rund 44 Prozent der Bevölkerung engagieren sich regelmäßig in ihrer Freizeit, ohne dafür Geld zu verlangen. Viele Bereiche des gemeinschaftlichen Lebens wären ohne die Arbeit ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer undenkbar. Die Leistungen, die von Freiwilligen erbracht werden, entsprechen knapp 14,7 Millionen Arbeitsstunden pro Woche bzw. einer fiktiven Arbeitsplatzzahl von 425.000 Vollzeitstellen pro Jahr", so SPNÖ-LAbg. Bgm. Helmut Schagerl im Zuge der Budgetdebatte des NÖ Landtags.

Die Würdigung dieser verdienstvollen Tätigkeiten darf sich allerdings nicht nur auf den Dank beschränken, sondern es muss auch das Bestreben sein, optimale Rahmenbedingungen für die Ausübung der Freiwilligentätigkeit zu gewährleisten. Die SPNÖ spricht sich dafür aus, dass die NÖ Landesregierung bei der Bundesregierung die Schaffung gesetzlicher Grundlagen für die Entgeltfortzahlung für DienstnehmerInnen, die aufgrund von Einsätzen bei einer Freiwilligenorganisation vom Dienst abwesend sind oder ihre Dienststelle verlassen müssen, einfordert. Ebenso soll der Bund für die Voraussetzungen sorgen, dass bei Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst des Bundes bei gleicher Qualifikation Mitglieder von Blaulichtorganisationen bevorzugte Aufnahme erfahren. Für den Privatwirtschaftsbereich sollen steuerliche Bonifikationen bei der Aufnahme von Mitgliedern von Blaulichtorganisationen geschaffen werden. Betreffend der Aufnahme von neuen MitarbeiterInnen sollen das Land und die Gemeinden in ihrem eigenen Wirkungskreis deckungsgleiche Regelungen schaffen, ebenso fordert die SPNÖ einen Einsatzfonds, der DienstgeberInnen einen nachgewiesenen Aufwand für Entgeltfortzahlungen an Bedienstete, die einsatzbedingt von ihrem Arbeitsplatz abwesend waren, ersetzt", so Schagerl.
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