8 Arbeitsstiftungen für ALPINE geplant

GBH führt 36 Betriebsversammlungen für ALPINE-Mitarbeiter durch

Wien (OTS/ÖGB) - Nach Einbringen des Insolvenzantrages der Alpine Bau GmbH sind laut letzten Auskünften über 6.000 Beschäftige betroffen. 8 Arbeitsstiftungen auch für die betroffenen Arbeitnehmer der Zulieferbetriebe sind geplant. Bei 36 bundesweiten Betriebsversammlungen informiert die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) über die weitere Vorgangsweise.

Alle Arbeitnehmer haben 30 Tage Kündigungsschutz. Über die GBH wird organsiert, dass alle Arbeitnehmer ihre Entgeltforderungen fristgerecht beim Insolvenzgericht einbringen. Bis 15. Juni wurden sämtliche Löhne gedeckt. Im Endeffekt geht es um die restlichen Tage bis Mitte Juli sowie um die noch offenen Sonderzahlungen.

GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: "Die Mitarbeiter der Alpine werden von uns über die weiteren Maßnahmen bezüglich einer Weiterbeschäftigung informiert. Dabei gibt es verschiedene mögliche Szenarien. Über die Gründung einer Auffanggesellschaft, die Übernahme von Beschäftigten durch ARGE-Partner bis hin zu Teilverkäufen innerhalb der Alpine. Wir arbeiten gemeinsam mit dem Sozialminister Hundstorfer und Wirtschaftsminister Mittlerlehner, der Arbeiterkammer und dem Arbeitsmarkt Service auf Hochtouren an einer Lösung, dass so viele Arbeitsplätze wie möglich durchgehend erhalten bleiben."

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