DER STANDARD: "Kärnten-Report": Keine Verletzung des Medientransparenzgesetzes

18.6.2013

Wien (OTS) - Zur Diskussion rund um die heute im Standard erschienenen Werbebeilage "Kärnten Report" nahm Standard-Geschäftsführer Wolfgang Bergmann Stellung. In diesem werblichen Produkt waren auch Mitglieder der Landesregierung abgebildet, weshalb die Frage gestellt wurde, ob hier das Medientransparenzgesetz verletzt worden sei.

Das sogenannte Kopfverbot bestehe bei dieser Beilag nicht, erläutert Bergmann. " Der 'Kärnten-Report' ist ein Anzeigenprodukt, das von Kärntner Firmen finanziert wird. Im Rahmen einer allgemeinen Kärnten-Promotion seien auch Inhalte der politisch Verantwortlichen transportiert worden, ohne dass diese an der Finanzierung dieses Produktes teilgenommen haben. Wir bedauern, wenn Repräsentanten des Landes dadurch einer Kritik ausgesetzt werden. Die Verantwortung der Gestaltung der Beilage lag bei der Anzeigenabteilung."

Damit sei keine Verletzung des Medientransparenzgesetzes gegeben. Um künftige Diskussionen zu vermeiden, sei aber die Anzeigenabteilung angewiesen worden, bei Promotionprodukten die Bilddarstellung oder namentliche Erwähnung von Politikern, die dem Medientransparenzgesetz unterliegen, zu unterlassen.

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