Nepp/Günther: SP-Peschek redet Lehrlingsmangel schön

Roter Lehrlingsschreck operiert auch noch mit falschen Zahlen!

Wien (OTS) - Mit Verwunderung reagieren der Wiener FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Dominik Nepp und der freiheitliche Stadtschulrats-Vizepräsident Dr. Helmut Günther auf eine Medienmeldung, in der sich SPÖ-Lehrlingssprecher Peschek damit brüstet, dass an den Wiener Berufsschulen durchschnittlich nur 22 Berufsschüler in einer Klasse sitzen. "Fakt ist, dass die Zahl der Schüler pro Klasse zuletzt statistisch leicht von 17,72 auf 17,71 zurückgegangen ist", berichtigt Günther mit dem Hinweis auf aktuelle Daten aus dem Wiener Stadtschulrat. Die Zahl der Schüler ist von 21.250 auf 21.000 gesunken, das hätte Peschek ohne großen Aufwand bei Genossin Brandsteidl erfragen können.

"Die Schulklassen werden immer leerer. Nicht nur, dass Peschek falsche Zahlen genannt hat, redet er auch noch den Lehrlingsmangel schön", meint Nepp. Einmal mehr hat der Lehrlingsguru für arme Leute bewiesen, wie wenig Ahnung er von seinem vorgeblichen Spezialgebiet habe. Peschek kämpft offenbar nicht für sondern gegen Lehrlinge und freut sich auch noch drüber.

"Wir haben sowohl genügend Klassen als auch genügend Lehrer. Leider gibt es immer weniger Menschen, die einer Lehre nachgehen", erklärt Günther. Das liegt auch daran, dass die Anzahl der Kleinbetriebe weiter zurückgeht. Zudem wollen oder können es viele Migranten nicht in Lehrberufe schaffen. "Es ist zwar nett, wenn Pescheks Jubelarien über ein paar von der Stadt Wien aufgenommene Lehrlinge (die nach Abschluss der Ausbildung dann meist nicht in den Dienst übernommen werden) in den Medien erscheinen, das Kraut macht das aber auch nicht fett. Ehrliche Lehrlingspolitik ist bei den Nadelstreif-Genossen halt noch immer ein Fremdwort", so Nepp und Günther abschließend. (Schluss)ver/kauf

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