Kooperatives Verfahren zur Erweiterung des Viertel Zwei

Neue Wohnungen und Büroflächen geplant

Wien (OTS) - Das Viertel Zwei in der Leopoldstadt soll in den kommenden Jahren auf dem Areal westlich und nördlich der Trabrennbahn Krieau als Wohn- und Bürostandort erweitert und mit sozialer Infrastruktur ergänzt werden. Die Büroflächen sollen vor allem für universitätsnahe Nutzungen zur Verfügung stehen. Damit wird die dynamische Entwicklung entlang der neuen U2-Stationen zwischen Praterstern und Donaustadtbücke fortgesetzt. Die Verlängerung der Linie U2 fungiert für die infrastrukturell hervorragend erschlossenen Bereiche als Motor der Stadtentwicklung. Sie verknüpft Standorte mit hoher Publikumsfrequenz, wie Prater, Messe Wien, WU Campus, Krieau, Praterstadion und Marinacity. Durch die Nähe zum Stadtzentrum, optimale Infrastruktur und die unmittelbare Nachbarschaft zu einem der attraktivsten Grün- und Erholungsräume der Stadt ist der Standort ein ideales Stadtentwicklungsgebiet.

Städtebauliche Ziele

Die Trabrennbahn Krieau wird erhalten bleiben. Die städtebaulichen Entwicklung an diesem infrastrukturell gut erschlossenen Standort sollen adäquat fortgeführt werden ("Viertel Zwei Plus"). Besonderen Stellenwert hat die Verknüpfung mit dem Umfeld, die Integration der bestehenden, teilweise denkmalgeschützen Strukturen und der sensible Umgang mit dem nahen Landschaftsschutzgebiet Prater.

Kooperatives Verfahren

Die städtebauliche Entwicklung wird in einem kooperativen Planungsprozess erarbeitet. Auslober sind die U2 Stadtentwicklung GmbH mit Unterstützung der Magistratsabteilung 21 (Stadtteilplanung und Flächennutzung). In einer Workshop-Reihe erarbeiten 3 Planungsteams gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen (u.a. Städtebau, Freiraum, Denkmalschutz, Sport), VertreterInnen der Stadt Wien und den Projektentwicklern ein tragfähiges Konzept für die künftige städtebauliche Entwicklung. Die räumliche, funktionale, gestalterische und thematische Vielfalt im Planungsgebiet und die daraus entstehenden Anforderungen und Synergien in Bezug auf neue Nutzungen können im kooperativen Verfahren bestmöglich berücksichtigt werden. Noch vor Abschluss der Planungen wird den BürgerInnen ein Zwischenstand präsentiert, um Anregungen und Wünsche aufzunehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Sengelin
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Magistratsabteilung 21 - Stadtteilplanung und Flächennutzung
Telefon: 01 4000 88012
E-Mail: wolfgang.sengelin@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0010