BZÖ-Petzner: Aktuelle Media-Watch Analyse zeigt, dass Entstaatlichung des ORF notwendig ist

Rot-Schwarz-Grüne Hofberichterstattung auf Gebührenzahlerkosten unerträglich

Wien (OTS) - "Der ORF wird von SPÖ, ÖVP und Grünen nur mehr als Propagandainstrument für deren Parteipolitik missbraucht. Insbesondere die grünen Regierungsanbiederer haben es sich mit Rot und Schwarz gerichtet und erhalten eine Hofberichterstattung. Mit Objektivität und Ausgewogenheit hat das nichts mehr zu tun. Der öffentlich-rechtliche Auftrag wird nicht mehr erfüllt. Daher ist eine Entstaatlichung des ORF endgültig notwendig geworden", stellt BZÖ-Mediensprecher und stellvertretender Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner zur aktuellen Media-Watch Analyse fest.

Demnach kommen Rot-Schwarz-Grün im Mai in der ZIB 1 bei der Redezeit auf einen Anteil von unglaublichen 90,3 Prozent, in der ZIB 2 auf 81,5 Prozent und in der ZIB 24 auf 97,4 Prozent. Die Grünen alleine halten in der ZIB 2 bei einem Anteil von 36,6 Prozent, in der ZIB 24 sind sie mit sagenhaften 40,9 Prozent Spitzenreiter aller Parteien. "Es ist im Sinne der Gebührenzahler unerträglich, dass sich insbesondere vor der kommenden Nationalratswahl drei Parteien den ORF aufteilen und mit dem Geld der Seherinnen und Seher wie in Belangsendungen ihre parteipolitischen Botschaften predigen können", kritisiert der BZÖ-Mediensprecher.

Petzner fordert als Konsequenz eine Entstaatlichung des ORF mittels einer Volksaktie, der Staat soll lediglich eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Stimme behalten. "Bei der herrschenden rot-schwarz-grünen Regierungspropaganda ist es kein Wunder, dass das Image des ORF immer schlechter wird, die Zuseher in Scharen davonlaufen und die Quoten abstürzen. Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat in dieser Form keine Berechtigung mehr. Das BZÖ will einen unabhängigen, objektiven ORF mit einem ausgewogenen Programm im Sinne der Mitarbeiter, des Journalismus und der Medienfreiheit", so Petzner.

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