FPÖ-Mölzer: EU darf Flüchtlingsansturm übers Mittelmeer nicht tatenlos zusehen

Trotz Sparzwängen sind Mittel für Grenzschutzagentur Frontex aufzustocken - Rücknahmeabkommen mit Herkunfts- und Transitländer der Illegalen

Wien (OTS) - Die EU dürfe dem nun wieder verstärkten Ansturm von sogenannten Bootsflüchtlingen, die von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa kommen wollen, nicht tatenlos zusehen, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Hier handelt es sich um illegale Zuwanderung, was auf gar keinen Fall toleriert oder beschönigt werden darf", hielt Mölzer fest.

Insbesondere müssten die Mittel für die EU-Grenzschutzagentur Frontex aufgestockt werden, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Frontex ist eine der wenigen sinnvollen EU-Agenturen und leistet darüber hinaus eine hervorragende Arbeit. Zudem muss im Sinne der europäischen Völker auch in Zeiten allgemeiner Sparzwänge der Kampf gegen die illegale Massenzuwanderung fortgesetzt werden. Illegale Grenzübertritte sind schließlich kein Kavaliersdelikt", betonte Mölzer.

Auch müsse Brüssel eine konsequente Rückführungsstrategie für die illegalen Zuwanderer entwickeln und dann konsequent umsetzen, verlangte der freiheitliche Europaabgeordnete. "Dazu zählen Rücknahmeabkommen mit den Herkunfts- und Transitländern der Illegalen. Schließlich handelt es sich bei den meisten nicht um politisch Verfolgte im Sinne der Genfer Konvention, sondern schlicht und einfach um Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge. Unbedingt verhindert werden muss jedenfalls ein Abtauchen in die Anonymität der Großstädte", schloss Mölzer.

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