Initiative für Klimaschutz: Papierfächer "Cooles Klima- ohne Strom"

Wien (OTS) - Die Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination hat für die "heißen Tage" Papierfächer produzieren lassen. Es ist nicht immer notwendig sich elektrischen Geräten zur Abkühlung zu bedienen, vielmehr reicht es mit einem Fächer für erste Abkühlung zu sorgen und sich - wie in "alten Zeiten" - frische Luft zu verschaffen. Diese Papierfächer sorgen in Wartebereichen, bei Amtswegen oder auch in der Freizeit für kurzfristige und rasche Abkühlung. Ab sofort liegen die gratis Papierfächer (max. 2 Fächer pro Person) in der Wiener Stadtinformation, Rathaus, Eingang Friedrich Schmidplatz 1 (Mo-Fr 8.00 bis 18.00 Uhr) und in den Magistratischen Bezirksämtern -solange der Vorrat reicht - auf. "Ich begrüße diese Initiative als einen wichtigen Beitrag um die Wienerinnen und Wiener für Klimaschutz zu sensibilisieren", betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

Initiative "bewusste Kühlung"

Während der letzten Jahre stieg die Anzahl der Tage, an denen die Bevölkerung Wiens unter hohen bis extrem hohen Temperaturen litt. Um der damit verbundenen Belastung zu entgehen, werden in stetig wachsender Anzahl Lösungen entwickelt und eingesetzt, um in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden angenehme Temperaturen zu erzielen. Vielfach sind diese Lösungen mit einem hohen Stromverbrauch verbunden und die Klimaschutzverantwortlichen der Stadt Wien verzeichnen einen kontinuierlich wachsenden Endenergieverbrauch für Kühlanwendungen. ExpertInnen rechnen mit einer Verdopplung der durch Gebäudekühlung generierten CO2-Emissionen in den nächsten 20 Jahren allein im Wohngebäudebereich.

Um diesem Trend entgegen zu wirken und das Klimaschutzziel Wiens bis 2020 zu ermöglichen, startete die Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz des Bürgermeisters der Stadt, Michael Häupl, die Kühlkampagne "bewusste Kühlung".

Im Rahmen dieser Kampagne sollen der Wiener Bevölkerung energieeffiziente und damit klimagerechte Möglichkeiten aufgezeigt werden, um während der in Zukunft vermehrt auftretenden Hitzeperioden adäquate Temperaturen in Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben zu erreichen. Der Bogen spannt sich dabei von alternativen Kühlkonzepten bei Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben über Tipps, wie in Wohnungen auch ohne den Einsatz von strombetriebenen Ventilatoren oder Standklimageräten behagliche Temperaturen erzielt werden können, bis zum Einsatz von Fernkälte bei Spitälern und betrieblich genutzten Gebäudekomplexen.

Den Folder "Fernkälte in Wien" sowie weitere Informationen zur Initiative "bewussten Kühlung" findet man unter www.wien.at/umwelt/klimaschutz/.

Wien vermeidet jährlich 3,7 Mio Tonnen CO2-Äquivalente

Schon seit 1999 hat die Stadt Wien ein Klimaschutzprogramm (KliP Wien), das bis 2020 gültig ist. Dem Wiener Gemeinderat wird regelmäßig ein Bericht über die Umsetzung vorgelegt. Bisher konnten bereits 3,7 Mio. CO2-Äquivalente an jährlichen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Diese beeindruckenden Zahlen belegt der jüngste Evaluierungsbericht zum KliP Wien.

"Außerdem löste das Klimaschutzprogramm auch beträchtliche positive volkswirtschaftliche Effekte aus. So konnten mit den gesetzten Investitionen allein im Jahr 2011 mehr als 58.600 Arbeitsplätze gesichert werden", so die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Wien Christine Fohler-Norek.

Pressebilder unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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