FPK-Schratter: Linkskoalition gefährdet neue Arbeitsplätze

Zerschlagung der Entwicklungsagentur zur Unzeit, wenn sich Betriebe ansiedeln wollen

Klagenfurt (OTS) - "Schlimmer als heute bei der Regierungssitzung kann die Inszenierung der Linkskoalition nicht ausfallen. Zuerst will sie die bei Betriebsansiedlungen höchst erfolgreiche Entwicklungsagentur per Mehrheitsbeschluss zerstören und dann wird sie mit der Arbeiterkammer das Fehlen von Arbeitsplätzen beklagen", erklärt die freiheitliche Generalsekretärin Mag. Nina Schratter.

Für sie ist es fahrlässig und unverständlich, dass die Finanzreferentin Gabriele Schaunig-Kandut die Kärntner Entwicklungsagentur jetzt offiziell vernichten will. Dies geschehe zur absoluten Unzeit, während die Agentur mit zahlreichen italienischen Firmen verhandelt, die nach Kärnten kommen und hier neue Arbeitsplätze schaffen wollen. Schratter verweist darauf, dass die Entwicklungsagentur im März offiziell mitgeteilt hat, dass sie in diesem Frühjahr dabei ist, 300 Anfragen von italienischen Firmen zu bearbeiten.

"Die Linkskoalition scheut nicht einmal davor zurück, eine Struktur zu liquidieren, die gerade dabei ist, Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu schaffen. Es muss alles eiligst vernichtet werden, was unter freiheitlicher Führung entstanden ist. Koste es, was es wolle, sogar neue Arbeitsplätze", zeigt Schratter auf. Die Entwicklungsagentur sei mitten in wichtigen Verhandlungen mit ansiedlungsinteressierten Betrieben und jetzt beschließe die Regierung, dass sie abgeschafft wird.

Die Linkskoalition warte damit nicht einmal ab, bis die gesetzlichen Grundlagen vorliegen, dass die Aufgaben der Agentur vom KWF und der Betriebsansiedelungsgesellschaft BABEG übernommen werden können. Der KWF benötige hierfür ein neues Gesetz, das seine Aufgaben erweitert und der Bund als Beteiligter der BABEG fordere ein neues Konzept, das auch noch nicht vorliege.

Schratter bemängelt, dass die Linkskoalition mit der unvorbereiteten Vernichtung der Entwicklungsagentur eine zehnjährige Erfolgsgeschichte mutwillig beendet. In den vergangenen zehn Jahren sei es der Entwicklungsagentur gelungen, 240 Betriebe neu in Kärnten anzusiedeln. Durch die Arbeit der EAK konnten 5.200 Arbeitsplätze geschaffen und tausend Arbeitsplätze abgesichert werden. Neben der Betreuung von Investoren bei der Ansiedelung war auch die Bestandspflege eine wichtige Aufgabe der EAK. Allein im Vorjahr hat die EAK 44 Betriebsansiedlungen und Expansionen gemanagt und dadurch 300 neue Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert. "Das wird jetzt allein aus parteipolitischen Gründen abgestellt", so Schratter.

Wenn man eine Umgliederung und Bereinigung der Strukturen innerhalb der Landesholding anstrebe, sollte man zuerst die nötigen Rahmenbedingungen schaffen und erst dann Unternehmen liquidieren. "Die Linkskoalition agiert umgekehrt. Zuerst aus parteipolitischen Gründen zerstören und dann nachdenken, wie eine neue Ersatzstruktur entstehen kann. Sie beschließt eine Auflösung der EAK ins Chaos, ohne neues Konzept fertig zu haben", kritisiert Schratter abschließend.

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