KinderUni - wie geht das?

Young Science-Netzwerktreffen zum Thema Kinder- und JuniorUniversitäten

Wien (OTS) - Young Science - das vom Bundesministerium eingerichtete Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule bei der OeAD-GmbH - lud am Montag, 17. Juni 2013, zum Erfahrungsaustausch zwischen Akteur/innen, Expert/innen und Interessierten im Bereich Kinder- und JuniorUniversitäten ins OeAD-Haus ein.

Expertinnen und Experten erzählten wie man Kindern Wissenschaft vermittelt

In seinem Impulsreferat "Science Communication and Science Education" erörterte Matteo Merzagora (TRACES, Paris, Wissenschaftsjournalist), welche Formate geeignet sind, um Jugendliche für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Er sieht KinderUnis als eine Form der Wissenschaftskommunikation. Diese läuft aber auch Gefahr sehr exklusiv zu agieren. Eine Herausforderung ist daher die Inklusion: "Man muss eine Sprache für die Vermittlung von Wissenschaft finden, die möglichst vielen verständlich ist und Menschen, v.a. Kinder, mit unterschiedlichem sozio-ökonomischen Hintergrund erreicht", meint Merzagora. Karoline Iber (Kinderbüro Universität Wien) und Silvia Prock (Junge Uni Innsbruck) präsentierten erfolgreiche österreichische KinderUni-Aktivitäten, DI Bernhard Weingartner (Gründer der Initiative "Physikmobil") erklärte, wie "aufsuchende Wissenschaftskommunikation" funktioniert, wenn, wie in seinem Falle, "das Physikmobil im Park auftaucht". Am Nachmittag boten zwei parallel stattfindende Workshops die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

KinderUni gestern und heute

Seit dem Jahr 2004 fördert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die Angebote der Universitäten und Fachhochschulen für Kinder und Jugendliche. Waren es am Beginn fünf Universitäten mit einem Fördervolumen von 180.000,- Euro so zählten im Jahr 2012 bereits 17 Universitäten bzw. andere Einrichtungen zu den Akteuren im Bereich KinderUni. Das Fördervolumen betrug im Jahr 2012 500.000,-Euro und die Zahl der Teilnehmer/innen stieg ebenso rasch, von 14.000 Kindern im Jahr 2004, auf etwa 113.000 im Jahr 2012.
"Wir ermöglichen damit Kindern und Jugendlichen ein frühzeitiges Eintauchen in Wissenschaft und Forschung. Zudem geben wir den Universitäten die Bühne, sich einem atypischen und kritischen Publikum zu präsentieren und für ihre Leistungen zu begeistern", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle. Im Bereich der Förderung von Kinder- und JuniorUniversitäten war Österreich europaweit Vorreiter, mittlerweile hat die KinderUni-Idee aber auch in anderen Ländern Fuß gefasst. So gibt es allein im deutschsprachigen Raum mehr als 100 Universitäten, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Programm haben.

Young Science bei der OeAD-GmbH

Mit Initiativen wie Young Science unterstützt der OeAD die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bildungsbereiche und -ebenen. OeAD-Geschäftsführer Hubert Dürrstein zeigt sich erfreut über das rege Interesse und die gute Arbeit von Young Science: "Kinder und Jugendliche sind neugierig und lassen sich für anschaulich präsentierte Forschungsarbeiten begeistern. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, frühzeitig Talente anzusprechen, zu erkennen und mögliche Richtungen und Perspektiven aufzuzeigen."

www.oead.at/youngscience

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