BZÖ-Bucher fordert Kärntner Masterplan

Klagenfurt (OTS) - "Die Schonfrist der neuen Landesregierung ist abgelaufen", sagte BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann NAbg. Josef Bucher heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Nun müsse es darum gehen, neue Perspektiven für das Land zu eröffnen. Es könne nicht sein, dass trotz einer Lehrplatzgarantie seitens des Bundes rund 100 Lehrlinge in Kärnten ohne Lehrplatz dastehen: "Wie geht es wirtschaftspolitisch mit Kärnten weiter?" Man müsse sich endlich auf die Hinterfüße stellen, "sonst gibt es noch gröbere Auswirkungen".

"Wir brauchen einen Masterplan, ein Generalkonzept, mit dem richtige Entscheidungen getroffen werden". Das müsse Hauptthema in Kärnten sein, so Bucher, der die Landesregierung auffordert neue Projekte in Angriff zu nehmen. Es dürfe nicht alles zugesperrt oder verkauft werden. "Die Wörtherseebühne soll vom Stadttheater Klagenfurt bespielt werden", regt Bucher aus kultureller Überlegung an. Ein Verkauf könne nur die allerletzte Alternative sein. "Wir entwickeln die Vorwärtsstrategie: Gegen Zusperren - für Lösungen". Daher werden entsprechende Anträge auch im Landtag eingebracht werden. "Vorschläge des Rechnungshofes sind umzusetzen, damit Kärnten wieder nach vorne kommt".

"Wir sind zur Mitarbeit bereit", sagte die Sprecherin der BZÖ-IG, LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl anlässlich des für heute anberaumten Gipfels zur Seebühne in Klagenfurt. Die Bühne sei in der Vergangenheit bereits erfolgreich bespielt worden, jetzt sei die Bühne zu einem Politikum verkommen. Um zu einem ausgeglichenen Budget zu kommen, sollten Projekte auch auf Nachhaltigkeit geprüft werden. "Es bräuchte eben auch einen politischen Willen."

"Dem BZÖ liegen Rechnungen vor, die belegen, dass der Heizöl-Schwer-Zuschlag auf die gesamt verbrauchte Menge aufgeschlagen wird", übte LAbg. Willi Korak Kritik an den Klagenfurter Stadtwerken. "Es wurde mehr Gas als Holz verheizt", verweist der Abgeordnete auf ein ihm vorliegendes Emissionsprotokoll. Da die Fernwärmeversorgung durch drei Säulen, nämlich Öl, Gas und Biomasse, aufgebaut sei, könne die "Abrechnung so definitiv nicht stimmen". Sollte im Sommer Holz zur Stromproduktion verheizt werden, "grenzt dies an Perversität".

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