Mehr Mariahilfer Straße: Gestaltungsgrundlagen liegen vor

Mitte August startet die neue Verkehrsorganisation - Erste Gestaltungselemente werden präsentiert

Wien (OTS) - Nach intensivem Dialog mit der Bevölkerung sind jetzt die Weichen gestellt: Ab Mitte August wird die neue Verkehrsorganisation der Mariahilfer Straße umgesetzt.

Im Vorfeld haben sich mehr als 1.300 Personen in den vergangenen Wochen in der "Dialogbox" über die Pläne für die Neugestaltung von Wiens größter Einkaufsmeile informiert. Mehr als 800 Interessierte haben an der Online-Befragung zur Oberflächengestaltung der neuen Mariahilfer Straße teilgenommen.

Das Ergebnis der Internet-Fragebogenaktion ist eindeutig: Gute Überschaubarkeit des Straßenraums, also freie Sicht auf Wiens neuer Flaniermeile, bewerten 79% der Bevölkerung als wichtig. 62% sind mehr Sitzgelegenheiten auf der Mariahilfer Straße wichtig, und 68% wollen eine Straßenoberfläche ohne hohe Randsteine oder Stufen im Sinne einer Barrierefreiheit. Zusätzliche Bäume, Sträucher oder Grünelemente wurden sehr häufig genannt, fast 70 % gaben in der Online-Befragung an, dass dies sehr wichtig bzw. wichtig sei.

"Mit den jetzt vorliegendem Ergebnis können die Architekten die Detailplanung für die Neugestaltung der Mariahilfer Straße beginnen. Ziel ist es, auf Basis der Wünsche der BürgerInnen einen neuen Boulevard zu schaffen, der zum Flanieren einlädt, der ein Ort ist auf auf dem man sich gerne aufhält. Mitte August beginnt die Phase der Optimierung. In den Monaten nach Umsetzung der neuen Verkehrsorganisation soll justiert und verbessert werden, falls notwendig. Dann wird die Bevölkerung befragt", so Maria Vassilakou, Wiener Vizebürgermeisterin.

Die individuellen Rückmeldungen aus der Dialogbox bestätigen die Mehrheitsmeinung der Wienerinnen und Wiener: "mehr Bänke" und "mehr Grün" stellen die Highlights in der Wunschliste dar. Die Forderungen nach konsumfreien Zonen und mehr Spielmöglichkeiten für Kinder wurden ebenfalls von vielen Bürgerinnen und Bürgern eingebracht. Das unterstreicht die Tatsache, dass es bei der Neugestaltung der Mariahilfer Straße nicht nur um die Einführung einer neuen FußgängerInnenzone gehen soll. Die Bevölkerung wünscht sich, dass hier ein Freiraum entsteht, der für neue Nutzungen geöffnet wird und so zu mehr Lebensqualität in der dicht verbauten Stadt beiträgt.

Renate Kaufmann, Bezirksvorsteherin von Mariahilf: "Aus den vielen Gesprächen weiß ich, dass sich die Menschen neben den Schanigärten nach konsumfreien Zonen sehnen. Die Architekten müssen daher auf der Mariahilfer Straße Plätze schaffen, in denen wir gerne unsere Mittagspause genießen oder unseren Kindern eine Pause vom Einkaufen gönnen. Es sollen ganz einfach Plätze werden, wo wir gerne und stressfrei unsere Freizeit verbringen."

Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher von Neubau: "Viele Menschen im dicht verbauten Neubau wünschen sich mehr Platz zum Gehen und mehr Möglichkeiten zum Verweilen und Austauschen. Diese Wünsche fließen nun direkt in die Detailplanung der Architekten ein. Mit der zeitgemäßen Neugestaltung der Mariahilfer Straße entsteht ein neuer nutzbarer Freiraum und das bedeutet mehr urbane Lebensqualität."

Auf Basis der zahlreichen Vorschläge arbeiten die mit der Planung beauftragten Büros B+B sowie orso.pitro einen Entwurf für die neue Oberflächengestaltung aus, der voraussichtlich im Herbst präsentiert werden kann. Ab 2014 soll dann die bauliche Umgestaltung der Mariahilfer Straße erfolgen.

Abbildungen stehen in Kürze unter www.wien.at/pressebilder bereit.

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