Haubner: Senkung der Lohnnebenkosten für "Leistbares Leben"

Entlastung des Faktors Arbeit sofort in drei Bereichen möglich: Senkung der AUVA-, der Insolvenzentgeltfonds- sowie der Krankenkassenbeiträge

Wien, 17. Juni 2013 (OTS/Text) - "Österreich gehört EU-weit zu den Ländern mit den höchsten Lohnnebenkosten. Wir wollen, dass den Österreichern mehr Netto vom Brutto bleibt. Während andere nur davon reden, die Lohnnebenkosten zu reduzieren, legt die ÖVP im Rahmen des ÖVP-Entlastungsprogrammes 'Leistbares Leben' konkrete Umsetzungsvorschläge auf den Tisch. Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl und ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner präsentieren Maßnahmen, die sowohl Arbeitnehmern, als auch Arbeitgebern etwas bringen", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner. Eine spürbare Entlastung des Faktors Arbeit wäre sofort in drei Bereichen möglich: Durch eine Reduktion der Krankenkassenbeiträge, durch eine Senkung des Unfallversicherungs-Beitrags, und durch einen geringeren Beitrag zum Insolvenzentgeltfonds. ****

"Die gesamten Lohnnebenkosten betragen in Österreich über 49 Prozent. Das heißt: Nur die Hälfte dessen, was die Arbeit kostet, kommt auch beim Arbeitnehmer an. Zum einen bleibt durch die hohen Abgaben vom Bruttolohn also nur mehr wenig netto über. Zum anderen werden durch die hohe Belastung des Faktors Arbeit Produkte und besonders Dienstleistungen verteuert. Eine Senkung der Lohnnebenkosten hätte daher einen doppelten Effekt für leistbares Leben", erklärt Haubner. "Eine moderate Senkung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15 Prozentpunkte würde zu einer enormen Entlastung auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Seite führen, ohne Leistungskürzungen zu riskieren. SPÖ und ÖGB versuchen durch Angst und Panik-Parolen diese effektive Maßnahme zu diskreditieren ", so Haubner, der auch auf die beiden anderen Modelle eingeht: "Während die Arbeitsunfälle sinken, steigt die Zahl der Freizeitunfälle stetig. Die Senkung des Unfallversicherungs-Beitrags (AUVA) um 0,4 Prozentpunkte würde zu einer enormen und längst fälligen Entlastung der Arbeitgeber führen." Auch durch die, durch Überschüsse mögliche, Senkung von 0,1 Prozentpunkten beim Beitrag zum Insolvenzentgeltfonds könnte durch eine geringe Veränderung eine deutliche Entlastung bewirkt und Raum für neue Arbeitsplätze geschaffen werden. "Wir wollen, dass der Faktor Arbeit in Österreich leistbarer wird und dass Arbeitnehmern wie Arbeitgebern am Ende des Monats mehr im Börsel bleibt. Die ÖVP hat die richtigen Rezepte dafür", schließt Haubner.

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