Was haben Pussy Riot, Bradley Manning und österreichische Tierschützer gemeinsam?

Österreichischer Tierschutzverein kritisiert neuen Tierschützerprozess

Wien (OTS) - Jeder Staat hat seinen "Feind". Dieser zeichnet sich stets dadurch aus, dass er hartnäckig Dinge tut und sagt, die nicht im Interesse der Mächtigen sind. Solche Helden der Demokratie werden häufig verleumdet und unter absurden Vorwürfen unschuldig weggesperrt. In Russland betraf dies die Mitglieder der Frauenband Pussy Riot, in Amerika Menschen wie Bradley Manning oder den erst kürzlich in Hong Kong untergetauchte Ed Snowden. Auch Österreich hat seinen eigenen Staatsfeind, den Tierschutz.

Die Neuauflage des Tierschützerprozesses ist für Erich Goschler, langjähriger Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins, ein Beweis, dass Tierschützer in Österreich unerwünscht sind. "Das zeigt sich schon daran, dass im jährlichen Verfassungsschutzbericht eine eigene Sparte für sogenannte militante Tierschützer existiert", ist Goschler empört. "Der eigentliche Skandal ist, dass die 2012 entdeckte "Schießgeste" des damaligen Staatsanwalts ohne Konsequenzen blieb, das Strafverfahren wegen gefährlicher Drohung eingestellt wurde. Offensichtlich soll nun erneut versucht werden, Tierschützer mundtot zu machen und einzuschüchtern ", so Goschler abschließend.

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