Stronach/Hagen fordert Meldepflicht für Sexualstraftäter

Nur so kann Exekutive präventiv Missbrauch verhindern

wien (OTS) - "Wir brauchen Sicherheit für unsere Kinder, sie sind die Schwächsten unserer Gesellschaft." Mit diesen Worten forderte Team Stronach-Sicherheitssprecher Christoph Hagen im Nationalrat eine Verschärfung der Rechtslage im Hinblick auf resozialisierte Sexualstraftäter. Hagen: "Das Team Stronach fordert eine Meldepflicht für entlassene Sexualstraftäter. Nur so kann die Exekutive darauf reagieren, wenn solche Leute etwa in die Nähe von Schulen oder Kindergärten ziehen."

Anlässlich des Falles Cain, wo ein Kleinkind in Vorarlberg vom Stiefvater zu Tode geprügelt worden war, forderte Hagen erhöhte Strafrahmen: "Der im Misshandlungsfall verurteilte Mann hätte ohne Mordurteil mit zehn Jahren Haft, bei guter Führung sogar mit nur fünf Jahren Haft davonkommen können." Ausdrücklich sprach sich Hagen auch gegen Fußfesseln - und damit eine Ausgangsmöglichkeit - bei Sexualstraftätern aus.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0006