Nationalrat - Mayer: PädagogInnenbildung Neu stellt Weichen für die Zukunft

Zweiklassengesellschaft unter den Lehrerinnen und Lehrern dank neuem Ausbildungsmodell endlich beendet

Wien (OTS/SK) - "Ich bin überzeugt, dass wir heute die Weichen für eine historisch einmalige, nachhaltige und revolutionäre Lehrerinnen-und Lehrerausbildung stellen", ist SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Mittwoch, im Nationalrat bei der Diskussion um die PädagogInnenbildung Neu überzeugt gezeigt. "Das, was wir heute zur Beschlussfassung vorlegen, hat mehrere Wissenschaftsminister überzeugt. Es waren aber auch Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Praktikerinnen und Praktiker sowie Betroffene an der Entwicklung beteiligt und alle garantieren: Mit dem neuen Gesetz werden wir das bekommen, was wir uns alle wünschen - in Pädagogik und Didaktik kompetente und auf dem neuesten Stand der Wissenschaften ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer." Der Zweiklassengesellschaft unter den Lehrerinnen und Lehrern werde mit dem neuen "Master of Education" endlich ein Ende gesetzt. ****

"Der heutige Beschluss der neuen Lehrerinnen- und Lehrerausbildung leitet eine Zeit ein, in der wir es geschafft haben werden, dass kein Kind mehr auf der Strecke bleiben muss und in der endlich jedes einzelne Kind unabhängig von seiner Herkunft entsprechend seinen Begabungen und Talenten gefördert und gefordert wird," freute sich Mayer über die PädagogInnenbildung Neu.

Besonders hob der Bildungssprecher hervor: "Mit dem heutigen Gesetz zur PädagogInnenbildung Neu wird der 'Master of Education' für alle Lehrerinnen und Lehrer Wirklichkeit. Damit erübrigt sich auch die Debatte um unterschiedliche Bezahlungen."

Den Bereich der Elementarpädagogik betreffend erklärte Mayer: "Wir schaffen für die Zukunft eine tertiäre Ausbildungsschiene für Elementarpädagogik, wie die Frühpädagogik in Zukunft genannt werden soll. Es wird auch für die Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen ein Masterangebot für die Elementarpädagogik geben. Damit schaffen wir das, was auch Frau Prof. Dr. Cornelia Wustmann - die derzeit einzige Inhaberin eines Lehrstuhls für Elementarpädagogik an der Uni Graz - verlangt: Elementarpädagoginnen und -pädagogen, die ausbilden können - eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erstklassige Elementarpädagogik."

Hinsichtlich des Bereiches der inklusiven Pädagogik betonte Mayer, dass zukünftig jede/r Lehrer/in, egal ob auf Elementar-, Primar- oder Sekundarstufe, Sonder- und Heilpädagogik als ein Muss gelehrt bekommen werde und es darüber hinaus die Möglichkeit gebe, sich in diesem Bereich zu spezialisieren und einen Master darin abzuschließen.

Die kritischen Stimmen der Opposition forderte Elmar Mayer auf, sich nicht von Wahlkampftaktik leiten zu lassen und dem wichtigen Regierungsprojekt der PädagogInnenbildung Neu zuzustimmen. (Schluss) rp/bj

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