Regner: 21 statt sechs Milliarden Euro für Jugendgarantie notwendig

SPÖ-Europaabgeordnete will Fortschrittsanzeiger bei Jobs erreichen

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner, Chefverhandlerin der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit, begrüßt die heute in Straßburg angenommene Entschließung zu den Vorbereitungen für die Tagung des Europäischen Rates am 27. und 28. Juni bezüglich der Maßnahmen der Europäischen Union zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. "Das Europäische Parlament fordert eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel, allen voran mindestens 21 Milliarden Euro statt den bisher zugesagten sechs Milliarden Euro für 28 Länder und sieben Jahre, um den Qualitätsrahmen für Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote mit einer angemessenen Bezahlung sowie angemessenen Arbeitsbedingungen sowie Gesundheits-und Sicherheitsstandards starten zu können", so Regner, Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten. Das EU-Parlament betont auch, dass die Krise eine maßgebliche Ursache für die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit ist. Die Maßnahmen zur Krisenbekämpfung wirken sich extrem negativ auf die Beschäftigung von Jugendlichen aus. ****

Das Europäische Parlament will vor allem auch Österreich zum Vorbild nehmen, wenn es um das erfolgreiche Modell der dualen Ausbildung geht sowie die Umsetzung der in Österreich bestehenden Jugendgarantie. "Wir haben heute ein klares Signal gegen Haushaltskürzungen im Bereich allgemeiner und beruflicher Ausbildung einiger Mitgliedstaaten gesetzt.

"Wichtig ist jetzt, die gesamtwirtschaftliche Situation in Europa zu verbessern, konkret, mehr zu investieren, um Beschäftigung zu schaffen", so Regner. Die SPÖ-Europaabgeordnete arbeitet in ihrer Funktion als Chefverhandlerin der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit derzeit auch an einem Fortschrittsanzeiger, der die Lage der Jugendarbeitslosigkeit bzw. Fortschritte in den Mitgliedsländern vergleichbar macht. Regner bedauert, dass es aufgrund der konservativen Mehrheitsverhältnisse nicht gelungen ist, Investitionen in Jugendbeschäftigung von den Defizitzielen explizit auszunehmen. (Schluss) bj/mp

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