Hochwasser: Ein breiterer Blickwinkel zur Vorsorge ist nötig

Wien (OTS) - Wenn die Wasserstände zurückgehen, rückt die Einordnung in einen größeren Zusammenhang in den Vordergrund: Wie kann ein besserer Schutz vor Hochwasser aussehen? Wie kann das Ausmaß der Schäden beschränkt werden? Neben Schutzwänden, Überflutungsräumen und anderen Vorsorgemaßnahmen ist hier die Bauweise von Gebäuden ein wesentlicher Faktor.

Nach dem Hochwasser von 2002 untersuchte eine gemeinsame Studie des Bautechnischen Institutes (BTI) in Linz und des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie die aufgetretenen Schäden bei Wohnhäusern. Die objektive Bestandsaufnahme zeigte, dass Muren und reißendes Wasser mit Treibgut bei allen Konstruktionsformen die Stabilität gefährden und zu irreparablen Schäden führen können.

Für rasche Entfeuchtung sorgen

Das größte Problem bei Hochwasserschäden ist immer die eingedrungene Feuchtigkeit im Gebäude, da diese schnell zu Folgeschäden wie Schimmelpilz und Schädlingsbefall führen kann.

Das Um und Auf ist daher, die betroffenen Bereiche so rasch als möglich trocken zu legen, wobei hier die Erfahrung zeigt, dass dies bei massiv gebauten Gebäuden meist einfacher durchzuführen ist als bei Häusern anderer Bauarten. So müssen zum Beispiel bei Gebäuden in Leichtbauweise die Wände oft bis auf das Grundgerüst abgetragen werden. Das heißt, die feuchte Zwischenwandkonstruktion inklusive der Dämmung sowie der Estrich und die Installationen im Wandbereich müssen entfernt werden. Trocknet die Holzkonstruktion aufgrund feuchten Wetters dennoch nicht völlig aus, ist mit Verwitterung und anderen Folgeschäden zu rechnen.

Die Studie des BTI belegt damit, dass massive Baustoffe sich auch im Katastrophenfall bewähren. Sie sind bei Extremereignissen widerstandsfähiger und leichter zu sanieren. Die Sanierungskosten sind ein Bruchteil jener von Gebäuden in Leichtbauweise.

Unmittelbare Soforthilfe

Hochwässer sind eine unmittelbare Bedrohung für die Lebenssituation vieler Menschen. Betroffene verlieren für kürzere oder längere Zeit ihr Zuhause, Unternehmen sind in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Zentrales Ziel ist daher, den Wiederaufbau bestmöglich zu unterstützen. Der Fachverband der Stein-und keramischen Industrie begrüßt daher die vielen unterschiedlichen Initiativen, die Betroffene unterstützen. Diese unbürokratische Soforthilfe, wie zum Beispiel jene der Wirtschaftskammer für Betriebe, sind wichtige Impulse für den Neustart.

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