Leichtfried zu Freihandelsabkommen: "Kein Kniefall vor den USA"

SPÖ-EU-Delegationsleiter will Datenschutzfragen eng mit Verhandlungen verknüpfen

Wien (OTS/SK) - Die Ankündigung der EU-Handelsminister für einen Beginn der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen der EU mit den USA hält Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten, derzeit für ein "äußert unpassendes Signal". "Solange die USA den unglaublichen Datenskandal nicht aufklären und darlegen, dass sie die Rechte der Europäerinnen und Europäer respektieren, brauchen wir auch keine Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Europa ist die Wirtschaftsmacht Nummer eins, das sollte auch in den Verhandlungen mit den USA eine Rolle spielen", so Leichtfried, Mitglied im zuständigen Ausschuss für internationalen Handel des Europäischen Parlaments. ****

Der SPÖ-Europaabgeordnete spricht sich explizit gegen einen "Kniefall vor den USA" aus. Leichtfried: "Der Datenschutz muss in späteren möglichen Verhandlungen mit den USA berücksichtigt werden. Jetzt ist aber erst einmal restlose Aufklärung notwendig." (Schluss) bj/mp

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