Nationalrat - Lohfeyer: Meilenstein "PädagogInnenausbildung Neu" Ergebnis jahrelanger Diskussionen

Wien (OTS/SK) - Mit der "PädagogInnenausbildung Neu" erfährt das Ausbildungssystem der LehrerInnen langfristig einschneidende Veränderung, daher kann durchaus von einem "Meilenstein" gesprochen werden, erklärte SPÖ-Abgeordnete Rosa Lohfeyer am Mittwoch im Nationalrat. Sei es ja auch das Ergebnis von jahrelangen engagierten Diskussionen, Auseinandersetzungen und Abwägungen. Wer Lehrer werden wolle, müsse künftig unabhängig vom Schultyp ein Aufnahmeverfahren bestehen und bis zum Masterabschluss fünf bzw. fünfeinhalb Jahre studieren, egal ob man an einer Volksschule oder einem Gymnasium unterrichten will, so Lohfeyer. ****

Mit der Gleichwertigkeit der Ausbildung soll die Unterscheidung in verschiedene Gruppen von Pädagoginnen und Pädagogen der Vergangenheit angehören. Einer gemeinsamen Grundausbildung folgen darauf aufbauend spezifische Schwerpunkte. "Lehrerinnen und Lehrer, die in der Volksschule die so wichtige Basis für den gesamten Bildungsweg legen, tragen die Verantwortung genauso wie jene, die Abschlussklassen auf die Matura vorbereiten", betonte die SPÖ-Abgeordnete.

Lehrerinnen und Lehrer vermittelten nicht nur Wissen, sondern sind in einem hohen Ausmaß auch Begleiterinnen und Begleiter in ganz entscheidenden Lebensphasen. Das Elternhaus sei zwar Erziehungsmittelpunkt, aber in den vielen Stunden in der Schule ist der Einfluss der Pädagoginnen und Pädagogen unbestritten. "Ein wichtiger Bildungsauftrag ist daher die Wertschätzung von jungen Menschen, die Stärkung ihres Selbstbildes", so Lohfeyer.

Wichtig sei, dass es künftig eine berufsbegleitende PädagogInnenausbildung gebe. Die Erfahrungswerte zeigten, dass es für beide Seiten einen Gewinn darstelle. Die längst notwendige Flexibilität zwischen den Schulstufen werde künftig auch möglich. "Ich hoffe, dass sich in Zukunft auch viele junge Männer für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden", sagte Lohfeyer, die auch bedauert, dass die Oppositionsparteien dem guten Vorschlag nicht zustimmen werden. (Schluss) sn/sl/mp

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