Stronach/Lugar: Parteien stellen eigene Pfründe vor das Wohl der Hochwasseropfer

Beschämend, peinlich und ein trauriges Sittenbild für unsere politische Landschaft

Wien (OTS) - "Das ist beschämend, peinlich und ein trauriges Sittenbild für unsere politische Landschaft!", kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar das Abstimmungsergebnis zu einem Antrag des Team Stronach, wonach die Erhöhung der Parteienförderung zugunsten der Hochwasseropfer zurückgenommen werden sollte. "Vor den Fluten in die Kamera lächeln - umgeben von Menschen, die gerade ihr ganzes Hab und Gut verloren haben und dann nicht helfen wollen - das ist unethisch aber ein trauriges Sinnbild unserer Politiker", so Lugar.

Das Team Stronach wollte einen Antrag einbringen, wonach die Parteienförderung wieder von 4,60 auf 2,41 Euro pro Wähler gesenkt werden soll. Weil einer der Abgeordneten des Team Stronach selbst ein Hochwasseropfer ist und deshalb den Antrag nicht unterstützen konnte, wurden die Abgeordneten aller Fraktionen aufgerufen, diesen Antrag zu unterstützen. "Nicht ein einziger der verbliebenen 178 Abgeordneten hat es als moralische Pflicht angesehen, die Gelder für die Parteien zu kürzen und im Gegenzug fast 14 Mio. Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung zu stellen. Da haben nicht Volksvertreter entschieden, sondern Parteigänger, denen die Menschen offensichtlich egal sind", kritisiert Lugar.

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