Talente für die Innovationen von morgen - Diskussion im forum bmvit

Wien (OTS/BMVIT) - "Die Kompetenzen und Qualifikationen sind heute die neue globale Währung. In einer Gesellschaft im rasanten Wandel entscheiden sie über die persönlichen Entwicklungspotenziale wie über die Konkurrenzfähigkeit unserer Ökonomien im globalen Wettbewerb", erklärte Joanne Caddy vom Direktorat für Bildung und Kompetenzen der OECD auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) in ihrer Keynote zum jüngsten "forum bmvit -Zukunft heißt Innovation". Caddy stellte die OECD Skills Strategy vor, die auch in Österreich einen ressortübergreifenden Prozess zur Analyse der aktuellen Kompetenzpolitik stimuliert, und warf basierend auf den Daten der OECD ein kritisches Licht auf das österreichische Qualifikationssystem. Als positives Element hob sie dabei das duale Ausbildungssystem hervor. ****

Ingolf Schädler, Bereichsleiter Innovation im BMVIT, betonte zur Eröffnung des forums die Dringlichkeit, Talente zu fördern und die Jugend auch für die Forschung zu begeistern. Das BMVIT habe das immer auch als seine Verantwortung gesehen und mit Initiativen verfolgt, etwa jener der Forschungspraktika, in denen Schülerinnen und Schüler unmittelbar die Welt der Forschung erleben können. Diese Anstrengungen gelte es zu verstärken, denn "die, die heute an der Spitze sind, laufen sehr schnell. Aufholen können wir nur, wenn wir auch das Tempo verschärfen".

In der Diskussion analysierten Stephan Baron (Leiter Human Resources bei AVL List), Herbert Buchinger (Direktor des Arbeitsmarktservice), Edeltraud Hanappi-Egger (Leiter des Departments Management an der WU Wien) und Eva Wilhelm (Betriebsratsvorsitzende beim Austrian Institute of Technology) über Stärken und Schwächen des österreichischen Qualifikationssystems und welche Kompetenzen wir für die Innovationen von morgen brauchen.

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