Nationalrat - Cap: Ungleichbehandlung bei "Dienstfreistellung im Katastrophenfall" aufheben

Wien (OTS/SK) - Seinen Dank sprach SPÖ-Klubobmann Josef Cap der Bundesregierung aus, die bei der Hochwasserkatastrophe "sofort mit allen zur Verfügung stehenden Mittel den Opfern Hilfe geleistet und entsprechende Mittel zugesichert hat". Der Klubobmann hub vor allem jene Ressorts, allen voran das BMVIT, die schon vor dem Hochwasser die entsprechenden Schritte und Schutzbauten gesetzt hätten und diese Schutzmaßnahmen auch fortsetzen werden, hervor. Cap forderte, bei der "Dienstfreistellung im Katastrophenfall" Gerechtigkeit zu schaffen und die Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten aufzuheben. "Dies könnte in den kommenden Plenartagen mit einem Initiativantrag geregelt werden, denn dieser Unterschied gehört beseitigt", sagte Cap am Mittwoch im Rahmen der Erklärungen des Bundeskanzlers und Vizekanzlers zum Hochwasser im Nationalrat. ****

Denn, so Cap, es sollte keine Unterschiede zwischen jenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden, "die mit Bleistift, Kugelschreiber und Computer arbeiten, und jenen, die mit Lastwagen, Baumaschinen oder Schaufeln arbeiten müssen. "Dafür sollten wir uns in den nächsten Tagen stark machen."

Dank gelte auch den Printmedien, dem Fernsehen und dem Radio, die mit einer intensiven Berichterstattung vermittelt haben, wie hart das Schicksal der Betroffenen ist. "Es hat sich gezeigt, dass Österreich eine Gesellschaft ist, in der man zusammenhält und solidarisch ist. Wo manche selbstlos tagelang tätig waren und gekämpft haben, dass die Schäden nicht so arg sind", betonte Cap.

Cap wies darauf hin, wie umstritten der Bau der Donauinsel vor Jahren war und wie man darum kämpfen musste. "Heute sind alle froh, dass es die Donauinsel gibt und Wien vom Hochwasser verschont bleibt." (Schluss) sn/sl/mp

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