Nationalrat - Bundeskanzler Faymann zu Hochwasserhilfe: "66.000 Mal Danke!"

Anerkennung für Einsatzkräfte - Rasche und unbürokratische Hilfe für Betroffene - Schadensausmaß nach ersten Schätzungen geringer als 2002

Wien (OTS/SK) - Heute, Mittwoch, hat Bundeskanzler Werner Faymann eine Erklärung zu den Entwicklungen und Maßnahmen rund um die Hochwassersituation in Österreich abgegeben. Rund 66.000 Menschen waren im Einsatz, um vor Ort Hilfe zu leisten - davon rund 46.000 Feuerwehrleute mit über 300.000 Einsatzstunden sowie die Einsatzkräfte von Polizei, Rettung, Bundesheer und Freiwillige. "Lassen Sie uns 66.000 Mal Danke sagen, an die vielen Menschen, die vor Ort geholfen haben", sagte der Kanzler und bedankte sich weiters auch bei jenen, die "für Härtefälle spenden, einfach helfen und Solidarität ernst nehmen". ****

Darüber hinaus bekräftigte Faymann sein Versprechen, dass "allen Betroffenen rasch und unbürokratisch geholfen wird". Die im Vorjahr beschlossenen Änderungen im Katastrophenfondsgesetz machen es möglich, in einzelnen Härtefällen bis zu 100 Prozent des Schadensausmaßes zu erstatten.

Nach ersten Schätzungen könnte das Ausmaß der Schäden geringer ausfallen als beim "Jahrhunderthochwasser" 2002. "Weil wir in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen getätigt haben. Seit 2007 hat der Bund eine Milliarde Euro, z.B. für den mobilen Hochwasserschutz, investiert - eine gerechtfertigte Investition", betonte der Kanzler. Genaue Erhebungen zu den aktuellen Schäden seien allerdings erst in den nächsten Wochen möglich.

Faymann betonte überdies, dass beim Hochwasserschutz bereits weitere Schritte geplant seien. "In den nächsten Jahren werden wir wieder eine Milliarde Euro investieren müssen." Kommende Woche werde sich das Parlament mit einer 15a-Vereinbarung auseinandersetzen, die 255 Millionen Euro für den Hochwasserschutz an der Donau vorsehe. Bereits jetzt werde also Vorsorge getroffen, um auch in Zukunft die Einsatzkräfte zu unterstützen; etwa durch Unterstützungen für die Anschaffung von Geräten, für die Koordination zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sowie die länderübergreifende Hilfe im Donauraum. (Schluss) mo/sn

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