BZÖ-Bucher: Griechenland auf Status eines Schwellenlandes abgewertet!

Wien (OTS) - "Ein schwarzer Tag für die Berufsbeschöniger der EU und ein vernichtender Beweis für den Misserfolg der bisherigen Rettungspakete für Griechenland" kommentiert BZÖ-Chef Josef Bucher die am Dienstag erfolgte Herabstufung des EU-Mitgliedsstaates Griechenland auf den Status eines Schwellenlandes. "Ein Schwellenland ist ein Staat, der traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird, aber nicht mehr deren typische Merkmale aufweist", zitiert Bucher Wikipedia. "Ein Mitgliedsland der EU wird zu den Entwicklungsländern gezählt und das obwohl Milliarden aus europäischen Steuertöpfen nach Athen geflossen sind. Was braucht es denn noch, um das Scheitern der EU zu dokumentieren?", so Bucher.

Griechenland ist die erste entwickelte Nation, die vom Index-Betreiber MSCI Inc. auf den Status eines Schwellenländermarktes zurückgesetzt worden ist. Ein Grund dafür ist, dass der griechische Aktienindex seit 2007 um 83 Prozent abgesackt ist. Griechenland habe die Kriterien in Bezug auf Wertpapierleihe und Kreditmöglichkeiten, Short-Selling und Übertragbarkeit verfehlt, teilte MSCI am Dienstag mit. "Die kleinste griechische Rechnungseinheit ist derzeit die Milliarde Euro. Der Irrsinn muss ein Ende haben. Österreich darf in diesem griechischen Strudel nicht untergehen. Was Faymann und Spindelegger derzeit zu verantworten haben, ist nichts anderes als fahrlässige Krida an der Republik. Die Österreicher haben genug gezahlt für Griechenland und genug von den Lügen ihrer Regierungspolitiker", betont der BZÖ-Chef.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003