Caritas hilft Opfern der Hochwasserkatastrophe jetzt und in Zukunft

Küberl: "Neben dringender Sofortmaßnahmen braucht es langfristige Unterstützung."

Wien (OTS) - Es sind gespenstische Bilder, die man in den betroffenen Regionen derzeit zu sehen bekommt: In den Büschen hängen Gartensessel, am Friedhof liegen Siloballen, überall eine braune Schlammbrühe, die zum Teil auch mit Chemikalien versetzt ist, weil Tanks ausgeronnen sind. Lokale sind völlig zerstört, in manchen Häusern wurden sogar Estriche herausgedrückt. Viele Menschen haben alles verloren.
"In dieser Katastrophensituation zeigen die ÖsterreicherInnen wieder einmal große Solidarität. Das beweisen die großzügigen Geldspenden, wird aber auch durch das Engagement der vielen freiwilligen HelferInnen deutlich. Jeder hilft jedem, egal ob jung oder alt, ob selbst betroffen oder auch nicht", beschreibt Caritas Präsident Franz Küberl die momentane Situation vor Ort.
Caritas Hochwasserbüros
Die Caritas ist für die Opfer der Katastrophe in einzelnen Gebieten mit "Hochwasserbüros" vor Ort, um direkt bei den Betroffenen für akute Hilfe und Beratung sorgen zu können. "Wir wollen für die Menschen vor Ort da sein, auch ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte haben und menschliche Zuwendung in dieser für viele traumatischen Situation bieten", so Küberl.
Die Caritas-Hochwasserbüros bieten Beratung sowie finanzielle Soforthilfe zur Überbrückung der akuten Notsituation an. Im Tiroler Unterland und in Salzburg wurde bis jetzt Soforthilfe an 400 vom Hochwasser betroffene Familien ausgezahlt. Die Büros sind mit den örtlichen Krisenstäben in Kontakt und vermitteln wenn nötig auch andere Hilfestellungen, zum Beispiel bei Aufräumarbeiten. Weiters unterstützen die Büros auch bei der Antragstellung für die Katastrophenhilfe der jeweiligen Bundesländer und die ORF-Hochwasserhilfe, sowie für Mittel aus dem Katastrophenfonds und stellen die Verbindung zum örtlichen Krisenstab und Vermittlung von HelferInnen her. Alle Caritas Stellen werden bei der Wiederaufbauhilfe unterstützend tätig sein.
Logistische Herausforderung Sachspenden
In Krems wurde so wie 2002 ein "Katastrophenlager" eingerichtet, um die Sachspenden, die als Einzelspenden oder von Unternehmen kommen, besser koordinieren zu können. Der Bedarf von Haushaltsgeräten, Matratzen usw. wird über die Pfarren und Gemeinden ermittelt. Darüber hinaus wurden Entfeuchter-Transporte zum Beispiel von Tirol aus in die Krisengebiete in Nieder- und Oberösterreich und nach Salzburg organisiert. "Wir freuen uns über jede Form von Unterstützung. Besonders wichtig aber ist, dass wir mit Sachspenden so umgehen, dass die betroffenen Menschen jene Hilfe bekommen, die sie wirklich brauchen. Wie die Erfahrung zeigt, sind zum Beispiel Gutscheine von Baufirmen, damit die betroffenen Menschen punktgenau einkaufen können, eine große Hilfe!", appelliert Franz Küberl. Informationen und Kontakt zu den Caritas Hochwasserbüros auf:
www.caritas.at
Die Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Hochwassers über die Spendenkonten:
Erste Bank 012 34560 BLZ 20111
PSK: 7.700.004 BLZ 60.000
Kennwort: "Katastrophenfonds Österreich

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Margit Draxl
Pressesprecherin
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