Hochwasser: Vilimsky: Versicherungen in die Pflicht nehmen

FPÖ fordert Hochwasser-Solidarabgabe von Versicherungen

Wien (OTS) - "Die Solidarität der Österreicher mit den Opfern des Hochwassers ist überwältigend. Zig-tausende Österreicher, Firmen und Hilfsorganisationen spenden und helfen bereitwilligst. Einzig von den eigentlich Zuständigen, den Versicherungen, hört und sieht man nichts", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky die auffällige Zurückhaltung der österreichischen Versicherungsunternehmungen. "Würden diese ihrer Aufgabe nachkommen, müssten nicht derart viele Hochwasseropfer um ihre Existenz bangen", so Vilimsky.

Offenbar hätten sich die mit Millionen-Prämien überhäuften Generaldirektoren in den beeindruckenden Glaspalästen der Versicherungsfirmen ein Beispiel an den Kollegen der Banken genommen, die die Gewinne privatisieren und die Verluste der Allgemeinheit umhängen wollen, forderte Vilimsky eine Hochwasser-Solidarabgabe von den Versicherungen ein. "Es kann nicht sein, dass sich Versicherungen weigern Hochwasserrisiken zu versichern bzw nur einen geringen Teil der Schäden übernehmen und sich auf die Solidarität der Allgemeinheit verlassen", betonte Vilimsky.

"Der Sinn einer Versicherung ist der, dass die Versicherten Ersatz für einen entstandenen Schaden erhalten und nicht, dass die Versicherungsunternehmen besonders viel Gewinn machen", betonte Vilimsky. Angesichts der restriktiven Vertragsvergabe und der mangelnden Versicherungsleistungen sei es eine Frage des Anstandes, dass sich die heimischen Versicherer solidarisch an den Kosten des Wiederaufbaues nach dem Hochwasser beteiligen würden, forderte Vilimsky. Sollten sich die Versicherungen nicht freiwillig auf eine derartige Katastrophenhilfe einigen werde die FPÖ einen diesbezüglichen Gesetzesantrag im Nationalrat einbringen, so Vilimsky, der die anderen Parteien aufforderte sich dieser FPÖ-Initiative im Interesse der Hochwasseropfer anzuschließen.

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